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LRC Mittelsachsen ohne Glück

LRC Mittelsachsen ohne Glück

Der LRC Mittelsachsen trat zum Auswärtsspiel beim VfB Blau-Gelb 21 Flöha an. Der Gegner stand vor der Partie noch ohne Punktgewinn da und wollte vor heimischer Kulisse endlich die ersten Zähler einfahren.

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Der LRC Mittelsachsen (schwarze Trikots), hier Alexander Staffe und Max Camen gegen Lok Leipzig-Mitte, gibt in letzter Minute beide Punkte in Flöha ab.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz. Von Max Camen

Die Oschatzer erzielten den ersten Treffer der Begegnung. Im Gegenangriff glich Flöha sofort aus. Die Fans merkten, dass dieses Spiel nicht ohne Spannung und Aufregung zu Ende gehen würde. Bis zum 3:3 waren beide Mannschaften auf Augenhöhe. Doch dann versackte der LRC Mittelsachsen förmlich. In der Abwehr wurde nicht konsequent zugegriffen, beziehungsweise der Gegner wurde nicht zeitig genug gebunden. Einzelaktionen, vor denen vor dem Vergleich gewarnt wurde, beherrschten die Spielweise der Flöhaer. Die Folge war, dass sich der Gastgeber nach und nach einen Vorsprung erarbeiten konnte. Das Spiel nahm an Härte zu, zumindest war das die Meinung der Unparteiischen. Sie haben eine nicht unerhebliche Rolle am Sieg der Flöhaer an diesem Tag gespielt. Das Parkett lichtete sich, und den freien Platz nutzten die Einheimischen besser. Mit schnellem Spiel und Druck auf die Abwehr erreichten sie den gewünschten Torerfolg. Es war fast eine Erlösung für die LRC-Spieler, als der Pausenpfiff beim Stand von 15:9 ertönte.

Der Trainerstab sprach mahnende Worte an das Team in der Kabine. Starr vor Schreck über die eigene Leistung saßen die Spieler auf der Bank. Die Worte erreichten die LRC-Männer, die neuen Mut fassten. Voller Tatendrang betraten sie das Spielfeld und zeigten, dass noch nichts entschieden war. Blitzschnell änderte sich der Spielstand an der Anzeigetafel von 15:9 auf 15:14. Unglaublich aber wahr: Denn die Mannschaft des LRC Mittelsachsen glich nicht annähernd der Vertretung aus der ersten Hälfte. Die Abwehr stand kompakt, ohne einen Gegner durchzulassen. Aggressiv wurde dem Gegner alles entgegengeworfen, was zur Verfügung stand. Im Gegenzug konnten über Tempogegenstöße schnelle und einfache Tore erzielt werden. Flöha war sichtlich überrascht über die neu gewonnene Moral der Oschatzer und ließ sich einschüchtern. Plötzlich zogen die Gäste nochmals an und führten mit 24:25. Nun kam die Zeit der Schiedsrichter. Sie waren anscheinend der Meinung, dass der LRC Mittelsachsen nicht als Sieger vom Platz gehen dürfe und dezimierten das Team auf vier Spieler. Davon ließen sie sich nur wenig beeindrucken und verstärkten den Druck. Jedes Gegentor wurde mit einem Treffer beantwortet. Teilweise konnte mit doppelter Unterzahl eine Überzahl erreicht werden. Im Spiel nahm die Hektik auf beiden Seiten zu. 34 Sekunden vor dem Ende stand es 28:28 - und die Oschatzer waren in Ballbesitz. Die Stimmung war auf das Äußerste angespannt, und jeder wusste, ein Fehler entscheidet das ganze Spiel. In dieser Phase griffen die beiden Unparteiischen erneut ins Geschehen ein. Nach einer 1:1-Situation machte sich eine Lücke auf, und es kam ein Torerfolg. Doch den verhinderten die Schiedsrichter mit einer spielentscheidenden Fehlentscheidung und gaben den Treffer nicht. Im Gegenzug traf der Gastgeber, und es stand nach dem Abpfiff 29:28.

Ein Spielausgang mit einem Unentschieden wäre gerechtfertigter gewesen, doch an diesem Tag war dem LRC Mittelsachsen das Glück nicht hold.

Oschatz: Ronny Anders, Robert Manteuffel; Felix Ehrenberg, Alexander Staffe, Max Camen (10), Stefan Pahl (3), Jörg Lehmann (5/2), Martin Schreiber (1), Jan Kneifl (4/2), Michael Schlicke (3), Patrick Illgen (2).

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