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Oschatz LRC fehlt in Schneeberg mannschaftliche Geschlossenheit
Region Oschatz LRC fehlt in Schneeberg mannschaftliche Geschlossenheit
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17:47 23.01.2012
Auch Felix Ehrenberg (mit Ball) oder Martin Schreiber (Nr. 9) können das Zepter in Schneeberg nicht in die Hand nehmen, um den LRC zum Sieg zu führen. Quelle: DH

Aber bereits die erste Möglichkeit konnte nicht genutzt werden und die Gastgeber konnten im Gegenzug den Torreigen eröffnen. Das erste Tor der Gäste fiel erst nach fünf Minuten zum 2:1. Es war aber nicht die taktische Marschroute, frühzeitig einem Rückstand hinterherzulaufen. Nach zehn Minuten gab es erstmals die LRC-Führung zum 4:5. Doch das sollte die einzige im gesamten Spiel bleiben. Die Mannschaft spielte sich in eine Phase von Einzelaktionen. Im Angriff wurden keinerlei Varianten zu Ende gespielt. Fehlpässe oder überhastete Aktionen brachten nicht den gewünschten Torerfolg. Hundertprozentige Chancen wurden von den Spielern liegen gelassen und Würfe aus dem Rückraum fanden nicht das Ziel, sondern wurden entweder vom Schneeberger Block entschärft oder vom Torhüter gehalten. Nur selten konnte der Ball im gegnerischen Gehäuse untergebracht werden. Die Abwehr des LRC war - ebenso wie der Angriff - überfordert. Dazu kam noch, dass sehr oft Diskussionen mit den Schiedsrichtern geführt wurden, welche nicht angebracht waren. Zur Halbzeit stand es 14:9 gegen die Mittelsachsen.

Alle Spieler des LRC ließen in der Kabine die Köpfe hängen und waren von der Gegenwehr der Schneeberger offensichtlich überrascht. Trainer Marc Süsse stand die Entrüstung ins Gesicht geschrieben. Harte Worte sollten die Spieler wachrütteln, doch echte Lösungsansätze wurden nicht gefunden.

Nach dem Seitenwechsel stand die Deckung der Döllnitzstädter etwas stabiler, aber der Angriff kam überhaupt nicht zum Zuge. Das seit langem bekannte Problem des Nichtvorhandenseins eines echten Führungsspielers in der LRC-Sieben wurde in Schneeberg wieder sichtbar. Es waren zwar Spieler aus der zweiten Mannschaft nachnominiert wurden und sie zeigten auch den Willen zum Spiel. Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff boten die Mittelsachsen wieder etwas besseren Handball, doch an die Qualität der Leistungen in den letzten Spielen kamen sie nicht heran. Zwar konnte der Rückstand noch einmal auf zwei Tore verkürzt werden, doch der LRC war nicht in der Lage, das Ruder herumzureißen und einen Sieg zu erspielen. So leuchtete nach dem Schlusszeichen der Schiedsrichter ein 26:23 an der Anzeigetafel. Schneeberg besitzt jetzt sechs Punkte, wovon allein drei dem LRC Mittelsachsen abgenommen wurden.

Die Rückrunde ist noch jung, aber alle LRC-Spieler müssen diese Begegnung abhaken und nach vorn schauen. Was im Spiel im Erzgebirge offensichtlich fehlte, war die geschlossene Mannschaftsleistung und der Kampfgeist. Diese Tugenden gilt es, in der nächsten Partie zu Hause gegen den HC Einheit Plauen II wieder zu mobilisieren.

Oschatz: Ronny Anders, Robert Manteuffel; Felix Ehrenberg (3), Alexander Staffe (6), Jörg Lehmann (3/1), Steffen Manig (2), Robert Werner (2/1), Jan Kneifl (1/1), Martin Schreiber (4), Michael Schlicke (2).

Max Camen

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