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Oschatz LRC geht Schritt in Richtung Klassenerhalt
Region Oschatz LRC geht Schritt in Richtung Klassenerhalt
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17:12 31.01.2012
Rechtshänder Felix Ehrenberg (Nr. 3) bringt seine Sprungkraft vor der Abwehrreihe der zweiten Plauener Vertretung voll zur Entfaltung. Mit seinen Regiequalitäten trägt er wesentlich zum LRC-Erfolg bei. Quelle: Dirk Hunger
LRC Mittelsachsen

Ein schwieriges Unterfangen für die LRC-Sieben, denn dem Trainer Marc Süße stand nur ein kleines Häuflein zur Verfügung. Sieben Feldspieler nahmen den Fehdehandschuh auf und waren gewillt, die hohe Hürde gegen die zweite Plauener Vertretung zu nehmen. Besonders schmerzlich wurde der verletzte Max Camen vermisst. Aber der achte Mann des LRC Mittelsachsen saß nicht auf der Wechselbank, sondern präsentierte sich auf den Rängen. Ein Riesenkompliment gilt den zahlreichen Zuschauern, die eine lautstarke Kulisse bildeten. Die echten, treuen Fans lassen ihren LRC im schweren Abstiegskampf nicht im Stich.

Die Oschatzer gingen von Beginn an in die Vollen. Sie legten ein hohes Tempospiel vor, waren das spielbestimmende Team und glänzten durch schöne Kombinationen. Die Achse Felix Ehrenberg und Martin Schreiber, der sich am Kreis wuchtig durchtankte, funktionierte gut. Der Rechtshänder Ehrenberg erwies sich auch sonst als souveräner Regisseur und narrte den Plauener Schlussmann mehrmals durch unerwartete Kunstwürfe mit der linken Hand. Nach einem 6:4 (8. Minute) konnte sich der Gastgeber auf 10:5 (12.) absetzen. Daran hatte Robert Werner mit seinen sehenswerten Treffern von der Außenposition wesentlichen Anteil. Danach nahmen beide Teams eine kleine Auszeit und holten Atem - fünf Minuten passierte nicht viel auf dem Parkett. Nach dem 12:7 (20.) kam Plauen mit 12:9 (22.) bedrohlich näher und beim 14:12 (26.) hatte der Gegner den Anschluss geschafft. Die Partie schien jetzt zu kippen. Der LRC rettete ein 16:13 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren rasant aus den Startlöchern und die Spitzen-Athleten Alexander Staffe und Jan Kneifl spielten ihre Schnelligkeit aus. Sie hämmerten dem Torwart der Gäste die Bälle nur so um die Ohren. Beim Stand von 21:14 (40.) war dann eine Vorentscheidung gefallen. Unter den Zuschauern auf den Rängen herrschte eine Riesenstimmung. Die bange Frage, ob die Kraft der LRC-Spieler bis zum Ende reichen wütrde, machte die Runde. Aber auf der Welle des Erfolgs legten die Oschatzer noch eine Schippe drauf und hatten auf der Torhüterposition mit Ronny Anders ein eindeutiges Plus. Beim 30:23 (25.) waren die Messen in dieser fairen Partie gelesen, die auch eine Menge Glückshormone freisetzte. Eine Handballweisheit ist auch, dass der Kampf gegen den Abstieg genauso reizvoll und emotional sein kann, wie Spiele um den Titel. Der LRC-Erfolg war keine Fata Morgana, sondern ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Oschatz: Anders, Manteuffel; Ehrenberg (6), Staffe (7), Lehmann (2), Schreiber (3), Werner (5/1), Kneifl (9/4), Manig.

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