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LRC zeigt Leistungsverbesserung in zweiter Halbzeit

LRC zeigt Leistungsverbesserung in zweiter Halbzeit

HSG Freiberg II 26:26 (13:16). Am vergangenem Wochenende war es wieder einmal so weit: Die erste Männermannschaft des LRC Mittelsachsen schritt zu ihrem nächsten Heimspiel.

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Auch im Spiel gegen die zweite Freiberger Vertretung kämpft Martin Schreiber (Nr. 9) mit vollem Einsatz auf der Kreismitte für den LRC Mittelsachsen.

Quelle: Dirk Hunger

LRC Mittelsachsen. Alle Spieler waren hoch motiviert, die Partie gegen die HSG Freiberg II zu gewinnen, und ihre Siegesserie weiter fortzusetzen.

Doch den besseren Start fanden eindeutig die Freiberger. Durch zwei mit Geduld herausgespielte Tore gingen sie in Führung. Erst zu diesem Zeitpunkt erwachten die Oschatzer scheinbar und erzielten ihr erstes Tor zum Anschlusstreffer. Doch die Fans bemerkten, dass an diesem Tag irgendetwas mit den Döllnitzstädtern nicht stimmte. Es war nicht die Mannschaft auf dem Feld, welche die letzten Spiele dominierte und ihre Gegner beherrscht hatte. In der Abwehr agierte man oftmals zu spät und der Gegner konnte aus dem Rückraum Tore werfen. Im Gegenzug wurden im Angriff viele Möglichkeiten liegen gelassen, Varianten verliefen im Sand und führten nicht zum erwünschten Torerfolg.

Trotzdem es dem LRC gelang, nach sieben Minuten auszugleichen, kam es direkt anschließend zu einem Einbruch in der Spielweise der Oschatzer. Dies nutzten die Freiberger aus und konnten sogar eine vier Tore Führung zum 5:9 herausspielen. Trainer Marc Süsse reagierte und nahm eine Auszeit. Gleichzeitig wurde Michael Schlicke zur Verstärkung herangezogen, dem gleich nach seiner Einwechslung zwei Tore gelangen. So hieß die Devise, bis zur Pause größtmögliche Schadensbegrenzung betreiben und in Halbzeit zwei mit neuen Kräften angreifen. Das gelang auch und die Führung der Freiberger wurde auf 13:16 verkürzt.

In der Halbzeitpause sprach Trainer Marc Süsse über die neue taktische Spielweise und appellierte abermals an den Kampfgeist der Mannschaft. Gestärkt mit den Worten des Trainers liefen die Spieler wieder auf dem Spielfeld auf. Es hatte auch den Anschein, als würden die Worte Früchte tragen, denn innerhalb von fünf Minuten leuchtete der Spielstand von 17:17 an der Anzeigetafel.

Die heimischen Fans bemerkten das konzentriertere Auftreten der Oschatzer und wurden wieder aktiver. Hinzu kam Fan-Motivator Stefan Bräuer, in seiner Funktion als Hallensprecher, der die Stimmung ebenfalls anheizte. Vorangetrieben von dieser Kulisse ging der LRC sogar mit zwei Toren zum 20:18 in Führung. Doch die Freiberger zeigten keinerlei Anzeichen des Aufgebens und konnten sieben Minuten vor dem Ende den Ausgleich zum 22:22 erzielen.

Die Spannung stieg an und dementsprechend wurde das Spiel auch hektischer. In der 59. Minute gelang den Gästen der Führungstreffer zum 25:26. Die Anspannung steigerte sich und der LRC stürmte förmlich auf das gegnerische Tor zu und traf zum 26:26. Nun hieß es nur noch Kehrtwende und Beton in der Abwehr anrühren, um wenigsten einen Punkt zu retten. Der Freiberger Angriff startete druckvoll, doch der Abschluss verfehlte das Tor und so stand nach dem Abpfiff ein Unentschieden zu Buche. Dies war völlig gerechtfertigt, denn nach der Anzahl der nicht genutzten Torchancen und verworfenen Tempogegenstöße hätte man eigentlich gewinnen können. Warum sie eine so hohe Fehlwurfquote an den Tag legten, bleibt ein Rätsel, welches nur die Spieler selbst lösen können. Dementsprechend kann der LRC Mittelsachsen mit diesem einen Punkt doch noch zufrieden sein. Dies war am Ende nur, durch die deutliche Leistungsverbesserung in Halbzeit zwei möglich.

Am kommenden Sonntag spielen die Döllnitzstädter gegen den Tabellendritten, die SG DHfK Leipzig/NHV Delitzsch II in Leipzig und wollen dann wieder mit zwei Punkten nach Hause fahren.

Oschatz: Ronny Anders; Felix Ehrenberg (2), Alexander Staffe (6), Jörg Lehmann (5/3), Martin Schreiber (4), Robert Werner, Jan Kneifl (4/1), Steffen Manig, Thorsten Manig, Michael Schlicke (5).

Max Camen

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