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Oschatz LRC zu Spielbeginn kalt erwischt
Region Oschatz LRC zu Spielbeginn kalt erwischt
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16:25 22.01.2013

Die Bewegungsabläufe waren statisch und die LRC-Spieler standen viel zu eng am Gegner. Die Leipziger leisteten eine ordentliche Gegenwehr.

So kam es, dass im Angriff längst nicht jeder Wurf im gegnerischen Gehäuse untergebracht werden konnte. Pässe kamen beim Gegner an, der diese Geschenke zu erfolgreichen Kontern nutzte. So geriet die LRC-Sieben nach dem 4:4-Ausgleich ins Hintertreffen. Lok Leipzig-Mitte setzte sich sogar vom 4:7 bis auf fünf Tore zum 6:11 ab. Die LRC-Jungen waren mental offensichtlich immer noch nicht richtig im Spiel. Bis zur Halbzeitpause konnten sie sich aber noch bis auf 10:13 heran werfen. Großes Manko in der ersten Hälfte war, dass das LRC-Team sein Spiel mit Einzelaktionen aufzog. Dabei liefen die Einheimischen ihren eigenen Kreisspielern, die dann einen schweren Stand hatten, die Wege zu. In der gegnerischen Abwehr wurde stark gezogen und gestoßen, ohne dass die Schiedsrichter eingriffen.

LRC-Team dreht die Partie

In der Halbzeitanalyse in der Kabine waren die Aufgaben für den Trainer klar. Die Mannschaft musste neu aufgebaut werden, eine spielerische Struktur vermittelt sowie Leidenschaft, Emotionen und Teamstärke für die zweiten 30 Minuten geweckt werden. Mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit war zu spüren, dass jetzt ein lebendiges LRC-Team auf dem Parkett präsent war. Die Spieler waren in der Abwehrarbeit konzentrierter und aggressiver. Das hatte zur Folge, dass binnen weniger Minuten der 13:13-Ausgleich fiel. Jetzt waren leidenschaftliche Emotionen und Torhunger im Spielgeschehen zu erkennen. Alle schienen von der "Kältewelle" aufgewärmt und heiß auf den Sieg Nummer acht zu sein. Die Oschatzer ließen sich auch nicht irritieren, als der Gegner nochmals mit 15:17 in Führung ging. Die Weichen waren klar auf Sieg gestellt. Und es sollte funktionieren. Die LRC-Spieler warfen über ein 19:19 den Vorsprung von 25:20 heraus. Nun war die Partie zu Gunsten der LRC-Vertretung gekippt. Am Ende der Begegnung hieß es 29:22.

Jetzt folgt eine längere Spielpause bis zum 24. Februar in Mölkau. In dieser Pause müssen zunächst die Blessuren der Spieler auskuriert und die vorhandenen Schwächen der Handballer angegangen werden.

Oschatz: Tobias Gast, Simon Schulze; Robert Werner (9/1), Ivo Nitzsche (3), Robert Gey, Oliver Ditzer (1), Florian Zschau (1), Ole Heßler (1), Sebastian Gill, Florin Träger (7/1), Lars Thierbach (1), Christoph Lehmann, (4), Jonas Zwinzscher, Alexander Kochale (2).

Udo Bernd Schiweck

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