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Oschatz Laas holt Leckwitzer Feuerwehrpokal
Region Oschatz Laas holt Leckwitzer Feuerwehrpokal
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06:00 22.05.2017
Quelle: Jens Eckert
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Leckwitz

Zum 23. Mal fand jetzt der Feuerwehrausscheid der Freiwilligen Feuerwehr Leckwitz statt. In den letzten drei Jahren hatten die Kameraden aus Paußnitz, also von jenseits der Kreisgrenze, scheinbar ein Abo auf den Sieg. Nachdem der Wanderpokal deshalb endgültig im Strehlaer Ortsteil geblieben ist, holte sich eine Liebschützberger Wehr das neue Exemplar in ihr Gerätehaus.

Sieben Wehren beteiligten sich diesmal an dem Wettkampf. Aus der Gemeinde Liebschützberg waren das die Kameraden aus Gaunitz-Terpitz, Laas, Leckwitz, Wellerswalde und Zaußwitz. Neben der Paußnitzer Wehr ging diesmal aus dem Landkreis Meißen auch Strehla an den Start. Die Kameraden aus der Nixenstadt hatten in den vergangenen Jahren als Schiedsrichter fungiert. Diese Rolle übernahm die Oschatzer Wehr.

Nach der Auslosung der Startplätze bauten zunächst Leckwitz, Wellerswalde und Strehla mit Saugpumpe, B-Schlauch und zwei Spritzen ihren Löschangriff auf und bekämpften das Ziel. Danach musste der Wettkampf wegen eines Gewitters unterbrochen werden. Bis dahin hatten sich die Leckwitzer mit 51,44 Sekunden an die Spitze des Feldes gesetzt. Die Zwangspause führte dazu, dass das Festzelt bestens gefüllt war. Nach dem Gewitterguss blieben die Kameraden aus Leckwitz bis zur vorletzten Wehr Spitzenreiter. Die Laaser konnten ihren Löschangriff jedoch in 49,10 Sekunden abschließen. Mit Spannung verfolgten alle das letzte Team – die siegverwöhnten Paußnitzer. Ihre 51,75 Sekunden reichten am Ende jedoch diesmal nur zu Platz 3.

„Ich freue mich sehr darüber, dass der Pokal mal wieder in der Gemeinde geblieben ist“, sagte Bürgermeister David Schmidt (parteilos) in der Gemeinderatssitzung. Noch wichtiger sei jedoch, dass es neben dem seit 2014 bestens funktionierenden Kooperationsvertrag der Liebschützberger und Strehlaer Wehren auch diese Wettkämpfe gäbe. Neben Schmidt verfolgte sein Strehlaer Amtskollege Jörg Jeromin (freie Wähler) den Wettbewerb als Zuschauer.

Von Axel Kaminski

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