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Laaser verzichten beim Futter für ihre Schweine auf Gentechnik

Landwirtschaft Laaser verzichten beim Futter für ihre Schweine auf Gentechnik

Die Fütterung der Schweine in der Agrargenossenschaft Laas wurde auf „ohne Gentechnik“ umgestellt. Das Unternehmen erhielt durch die Landwirtschaftliche Kommunikations- und Servicegesellschaft als erster Betrieb in Sachsen eine solche Zertifizierung – und setzt auf den Einsatz heimischer Futtermittel.

Die Fütterung der Schweine in der Agrargenossenschaft Laas wurde auf „ohne Gentechnik“ umgestellt.

Quelle: Agrargenossenschaft Laas

Laas. Die Agrargenossenschaft Laas hat jetzt die Zertifizierung „ohne Gentechnik“ für die Fütterung ihrer Schweine erhalten. Das Zertifikat stellte die LKS Landwirtschaftliche Kommunikations- und Servicegesellschaft mbH in Lichtenwalde aus.

„Damit sind wir in Sachsen der erste Betrieb mit solch einer zertifizierten Schweinehaltung“, informiert Dietmar Wiesner, Vorstandsvorsitzender der Agrargenossenschaft Laas. Bereits im vergangenen Jahr sei die Fütterung der Schweine auf „ohne Gentechnik“ umgestellt worden. Ebenso hat das Unternehmen 2016 seine Milchviehhaltung auf die sogenannte GVO-freie Fütterung zertifizieren lassen. GVO steht dabei für Gentechnisch veränderter Organismus. Die Milch kann seit November des vergangenen Jahres auch am hofeigenen Milchautomaten in Laas gezapft werden (wir berichteten). „Unseren Kunden wollen wir GVO-freie Produkte bieten. Damit geht einher, dass wir auf unsere heimischen Futtermittel setzen, ein wichtiger Nachhaltigkeitsaspekt“, erklärt Wiesner, der im Unternehmen auch für das Thema Nachhaltigkeit verantwortlich ist.

Die Agrargenossenschaft Laas ist eine landwirtschaftliche Genossenschaft im Landkreis Nordsachsen mit einem vielfältigen Betätigungsfeld. So verfügt sie neben ihrer landwirtschaftlichen Produktion über eine eigene Landfleischerei und ein ländliches Einkaufscenter in Laas. Mit drei Verkaufsautos werden Märkte und Dörfer in der Region versorgt. Eine Biogasanlage erzeugt Strom und Wärme. Im Landhandel Cavertitz werden Futtermittel und Kartoffeln angeboten sowie Äpfel zum Lohnmosten angenommen. Das Unternehmen hat außerdem eine freie Werkstatt, die vielseitige Dienstleistungen anbietet.

Insgesamt stehen über 50 Mitarbeiter in Lohn und Brot und werden etwa 1900 Hektar landwirtschaftlicher Fläche bewirtschaftet.

Von OAZ

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