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Oschatz Lampertswalder Blasmusikanten spielen in der Collm-Klinik Oschatz auf
Region Oschatz Lampertswalder Blasmusikanten spielen in der Collm-Klinik Oschatz auf
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13:41 19.03.2018
Die Lampertswalder Blasmusikanten begeisterten am Sonntag die Zuhörer im Foyer der Collm-Klinik Oschatz. Quelle: Bärbel Schumann
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Oschatz/Lampertswalde

Blasmusik klinkt im Foyer der Oschatzer Collm-Klinik an diesem Nachmittag. Die Lampertswalder Blasmusikanten spielen auf. Es ist nicht das erste Mal, dass die Hobbymusiker in der Klinik zu Gast sind. „Vor einigen Jahren hatte ein Mitglied seinen 60. Geburtstag und musste an diesem Tag im Krankenhaus sein. Wir haben dann einfach gefragt, ob wir ihm zu seinem Ehrentag ein Ständchen bringen können“, erzählt Andreas Grundmann, der seit Jahren dem Musikverein angehört. Daraus entwickelte sich eine Zusammenarbeit, die beim Förderverein der Collm-Klinik schließlich in gute Hände kam. Seitdem sind die Lampertswalder Blasmusikanten mindestens einmal im Jahr zu Gast und spielen für Mitarbeiter wie für Patienten gleichermaßen auf. Gut einer Stunde dauert das Konzert an diesem Tag.

80 Mitglieder beleben den Förderverein

Die kaufmännische Geschäftsführerin Sabine Trudel und der ärztliche Geschäftsführer Dr. Mario Günther, die alljährlich dazu einladen, freuen sich, dass von den Patienten das musikalische Angebot immer wieder so gut angenommen wird. Kaum ein Platz auf den aufgestellten Stühlen bleibt frei. Gut genutzt wird die Einladung des Klinikfördervereins zum Kaffeetrinken. Bis auf das letzte Stück werden die von Vereinsmitgliedern gebackenen und für den guten Zweck gespendeten Kuchen verkauft. Das freut auch den Vorsitzenden des Fördervereins der Collm-Klinik Stefan Schurich. Seit knapp einem Jahr steht er an der Spitze des Vereins. Das Erbe, dass er in Sachsen verein von Chefarzt Dr. Mario Günther übernommen hat, will er mit den derzeit 80 Mitgliedern des Vereins fortführen. „Unser Förderverein besteht in diesem Jahr zehn Jahre. Vieles was geleistet wird, hat sich über die Jahre hinweg entwickelt“, erzählt er. Dazu gehören nicht nur die Konzerte, die sich durch die Kuchenbasare und Spenden tragen. „Wir organisieren auch regelmäßig Vorträge hier im Haus. Die Themen sind breit gefächert“, berichtet der Vorsitzende. Die Spannbreite reiche dabei von geschichtlichen Dingen, über Gesundheitsthemen bis hin zum Vortrag von der Kräuterexpertin des MDR.

Tag der offenen Tür bei der Kurzzeitpflege

Zu den Höhepunkten im Vereinsleben zählt ein Treffen aller Mitglieder mit einem Beisammensein fern der Klinik. „Und dann sind wir als Förderverein auch für die Organisation der Weihnachtsfeier für die Kinder der Mitarbeiter und Mitglieder verantwortlich“, so Schurich. Die Feier hat Tradition und kommt vor allem auch wegen des von Mitarbeitern selbst geschriebenen und einstudierten Märchens gut an. Inzwischen spielt die Kapelle im Foyer den Zillertaler Hochzeitsmarsch. Im darüber liegenden Stockwerk sind einige der Takte auch am Eingang der Kurzzeitpflege noch zu hören. Hier wird an diesem Nachmittag zum Tag der offenen Tür eingeladen. Vor zehn Jahren wurde dieser Bereich mit 16 Plätzen neu geschaffen.

„Heute gibt es hier inzwischen 20 Plätze“, erklärt Sabine Trudel. 17 Mitarbeiter kümmern sich hier um das Wohl der zu Betreuenden. An diesem Tag schauen auch viele Familien vorbei. Gleich mehrere Generationen informieren sich über diese Angebote und wie man sie nutzen kann. Damit deren Fragen fachlich beantwortet werden, dafür nimmt sich Pflegedienstleiter Rick Schuffenhauer Zeit. Auf Gängen und Etagen gewähren aber auch noch andere Bereiche der Klinik an diesem Tag Einblicke, informieren und klären auf.

Von Bärbel Schumann

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