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Oschatz Landfrauen wollen weiter aktiv mitgestalten
Region Oschatz Landfrauen wollen weiter aktiv mitgestalten
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15:33 06.07.2014
Beim Kreislandfrauentag in Langenreichenbach gab es viele Gelegenheiten für angeregte Gespräche. Quelle: Bärbel Schumann

Zu den Teilnehmern gehörten Landfrauen aus Oschatz und Glossen. Gemeinsam mit Staatsminister Frank Kupfer (CDU), Wirtschaftsförderin Uta Schladitz und Mockrehnas Bürgermeister Peter Klepel berieten sie, welche Schwerpunkte dabei gesetzt werden sollen. Dazu gehört zum Beispiel, wie sich die Landfrauen als größte und damit stärkste Organisation im ländlichen Raum für die Interessen der Frauen, Familien und der älteren Generation einsetzen wollen. Das Spektrum reicht dabei vom kommunalpolitischen Engagement in Gemeindeparlamenten, dem Wirken bei der Bewältigung des demografischen Wandels und natürlich auch bis zum breitgefächerten kulturellen und sportlichen Leben auf dem Lande. Landwirtschaftsminister Frank Kupfer würdigte die bisherige Arbeit der Landfrauen in ihren Regionen. "Sie sind als Landfrauen ein Aushängeschild für den Ländlichen Raum." Er bestärkte in seinen Grußworten die Landfrauen, gerade jetzt bei der Vorbereitung des nächsten Europäischen Förderprogramms für den Ländlichen Raum sich mit Ideen einzubringen. "Wir brauchen Leben im Ländlichen Raum", unterstrich er und forderte die Teilnehmerinnen auf, sich mit ihren Mitgliedern in den elf Ortsvereinen bei der Erarbeitung der Gebietskonzepte für die nächsten sieben Jahre aktiv einzubringen.

Bärbel Schumann, Mitglied des Landesvorstandes, übermittelte die Grüße des Sächsischen Landfrauenverbandes. Gerade vom Deutschen Landfrauentag am Mittwoch in Magdeburg mit vielen Anregungen zur Bewältigung des demografischen Wandels im ländlichen Raum zurück, ermutigte sie die Teilnehmerinnen, in ihrem Elan und ihrem Engagement nicht nachzulassen und die sich jetzt bietenden Chancen des Mitgestaltens zu nutzen.

Dass die Landfrauen dabei auf einem guten Weg sind, zeigte sich in den vielen Gesprächen an diesem Nachmittag. So haben Landfrauen bei den vergangenen Kommunalwahlen beispielsweise Sitze in Gemeindeparlamenten wie in Authausen errungen. Die Beziehung zwischen den Generationen ist ein kostbares, aber auch empfindsames Gut. Darüber referierte Rita Reichenbach-Lachenmann, Bildungsreferentin beim Landfrauenverband Württenberg-Baden. Ein Thema passend zum Engagement der Landfrauen und zur Situation vieler Familien auf dem Lande, wo oftmals mehrere Generationen in unmittelbarer Nähe beieinander wohnen. Die Landfrauen bekamen so nicht nur wertvolle Tipps für den Alltag, sondern auch für ihre generationsübergreifende Arbeit. In einem weiteren Vortrag vermittelte Landfrau Kornelia Miothke aus Löbnitz praktische Hilfen für die Ortsvereine bei der Ausrichtung von Veranstaltungen. Die Langenreichenbacher Landfrauen hatten als Gastgeber eine kleine Ausstellung über ihre Arbeit und das Engagement in ihrem Heimatort vorbereitet. BS

© Kommentar

Bärbel Schumann

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