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Landkreis fördert neues Oschatzer Feuerwehrauto mit 129 000 Euro

Brandschutz Landkreis fördert neues Oschatzer Feuerwehrauto mit 129 000 Euro

Geld für Sicherheit. In Oschatz können die Feuerwehrhilfskräfte im Sommer kommenden Jahres voraussichtlich ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug in Empfang nehmen. Die Anschaffung ist ein Ersatz für ein veraltetes Fahrzeug und kann jetzt ausgeschrieben werden. Der Landkreis Nordsachsen sichert einen Teil der Finanzierung.

Die Oschatzer Feuerwehrkameraden freuen sich auf das neue Fahrzeug, welches dank der Fördermittel des Landkreises Nordsachsen nun angeschafft werden kann.

Quelle: Christian Kunze

Oschatz. Die Freude war ihnen anzusehen: Ein reichliches Dutzend Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Oschatz begrüßte am Mittwoch den Landrat des Landkreises Nordsachsen Kai Emannuel (parteilos) samt seiner Dezernentin für Ordnung, Angelika Stoye, im Depot Am langen Rain.

Fördermittelbescheid über 129 000 Euro

Grund für die gute Stimmung vor Ort: Die Besucher der Kreisverwaltung hatten einen Fördermittelbescheid im Gepäck. Darauf ist zu lesen, dass der Landkreis 129 000 Euro für ein neues Fahrzeug beisteuert. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug ersetzt ein altes Tanklöschfahrzeug aus dem Bestand der Oschatzer Wehr und kann nicht mit dem vollen Fördersatz subventioniert werden. Um in den Genuss der höchstmöglichen Fördersumme zu kommen, müsste Oschatz eine Vereinbarung zur Amtshilfe mit Nachbarkommunen für den überörtlichen Einsatz des Fahrzeugs abschließen (wir berichten).

Die spezielle Ausstattung, Aufbauten und Ausrüstung für den Einsatz in all seinen Facetten hat ihren Preis. Insgesamt kostet das neue Fahrzeug rund 331 000 Euro. Der Eigenanteil in Höhe von 202 000 Euro ist laut Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) fest im Haushalt verankert. Damit sei die Anschaffung gesichert. Nun, da die Fördermittel bewilligt sind, könne die Ausschreibung starten. Beteiligt sind am Endprodukt zwei Hersteller: Einer für die Karosserie, der andere für die speziell gefertigten, brandschutztechnischen Aufbauten. Sowohl bei der Landkreisbehörde als auch in der Stadtverwaltung Oschatz geht man davon aus, dass das neue Einsatzfahrzeug den Kameraden in etwa einem Jahr zur Verfügung steht.

Investition macht das Leben aller Oschatzer sicherer

Oberbürgermeister Kretschmar betonte, dass diese Investition das Leben aller Oschatzer sicherer mache. „Im Ernstfall kommt diese neue Technik jedem Bürger zugute. Es handelt sich keineswegs nur um ein Spielzeug für die engagierten Feuerwehrleute“, sagte er. Landrat Kai Emanuel sieht in einer modernen Ausrüstung noch einen weiteren Vorteil für die Retter vor Ort – nämlich bei der Nachwuchsgewinnung. „Ein solches neues Fahrzeug ist nicht nur eine immense Motivation für die bereits in der Wehr aktiven Kameraden, um die Einsatzabteilung bei der Stange zu halten, sondern darüber hinaus auch ein Anreiz für andere junge Menschen, sich in der Wehr als Helfer zu engagieren“, betonte er zur Übergabe.

Um die Anforderungen an den Brandschutz in der Stadt zu erfüllen, ist eine Richtlinie auf kommunaler Ebene unumgänglich. In diesem sogenannten Brandschutzbedarfsplan der Stadt Oschatz ist die Anschaffung des neuen Hilfeleistungslöschfahrzeugs ebenso vorgesehen wie im Fahrzeugkonzept für die Abteilung Oschatz und die Ortsteilwehren.

Oschatzer Ortswehr rückt bei Katastrophe in Merkwitz aus

Letzteres wurde den Mitgliedern des Hauptausschusses bereits im vergangenen Jahr vorgestellt. Für beide Vorgaben ergeben sich jedoch wesentliche Änderungen. Im Zuge der Auflösung der Ortswehr Merkwitz (wir berichteten) rückt nun die Oschatzer Ortswehr bei den zu alarmierenden Wehren im Falle einer Katastrophe in Merkwitz an erste Stelle. Im Fahrzeugkonzept, das den Bestand auflistet und die voraussichtlichen Anschaffungen bis zum Jahr 2032 beinhaltet, fällt nun auch das für Merkwitz geplante Fahrzeug – eine Kombination aus Transporter und Einsatzfahrzeug – weg. Von den acht Fahrzeugen, die derzeit im Oschatzer Depot stehen, ist das „jüngste“ sieben Jahre alt, das älteste bekam seine Zulassung vor 20 Jahren.

Von Christian Kunze

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Landkreis: Nordsachsen

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