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Oschatz Landwirte aus der Region Oschatz öffnen ihre Hoftüren
Region Oschatz Landwirte aus der Region Oschatz öffnen ihre Hoftüren
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00:18 08.05.2017
Günter Hessler Quelle: Foto: Hagen Rösner
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Region

Egal ob Stall, Feld, Garten oder Maschinenpark – die Landwirtschaft hat viele Facetten. Die will der sächsische Landesbauernverband zeigen – zum 17. Mal in Folge. Nur zwei Landwirtschaftsbetriebe aus der Region Oschatz beteiligen sich, die anderen halten sich zurück.

„Ein Tag des offenen Bauernhofes ist eine gute Sache, denn die Bevölkerung, egal ob in der Stadt oder im ländlichen Raum, hat zum Teil keine Ahnung, wie Landwirtschaft im realen Leben funktioniert“, sagt die Geschäftsführerin des Regionalbauernverbands Döbeln-Oschatz, Iris Claassen und ergänzt, dass ein solcher Tag die Möglichkeit bietet, unter anderem die reellen Bedingungen im Milchviehstall zu betrachten, zu sehen, wo das Essen her kommt und einen tieferen Einblick in die Arbeit der Landwirtschaftsbetrieben zu bekommen. „Die Besucher können sich die Anlagen ansehen und ihre Fragen vor Ort stellen“, erklärt Claassen.

Einblick in Melkkarussell

So ähnlich wird es auch im Milchhof Kötitz im Wermsdorfer Ortsteil Calbitz aussehen. Denn dort öffnen sich am Sonnabend zwischen 10 und 16 Uhr die Hoftüren. „Auf unserem Gelände hat sich in den letzten Jahren viel verändert. Gebaut wurde ein neues Melkkarussell mit 60 Plätzen, ein Abkalbestall mit separaten Boxen für die kalbenden Kühe und ein neuer Repro-Stall mit Strohverteiler. Das wollen wir den Gästen zeigen und auch das Verhältnis mit den Dorfbewohnern verbessern“, sagt Roel van den Hengel, Geschäftsführer des Milchhofes.

Seine Mitarbeiter wollen für die Landwirtschaft sensibilisieren und zeigen, was die Kühe fressen oder wie sie gemolken werden. „Sie sollen sehen, was in der Landwirtschaft tatsächlich passiert. Unsere Gäste, vor allem die Kinder, sollen einen besseren Einblick bekommen und sehen, dass wir mit hochmoderner Technik arbeiten, um das Beste für das Tierwohl zu tun.“

Während sich der Milchhof Kötitz in der heißen Vorbereitungsphase befindet, hat der Highlanderhof Lampertswalde noch etwas mehr Zeit, bis sich hier die Hoftüren öffnen. Das wird am 27. August zwischen 10 und 16 Uhr der Fall sein. Zu sehen gibt es hier das Dreschen mit der Dreschmaschine, das Sägegatter, das Flegeldreschen, das Kranzreiten und die Highlander vom Hof. „Wir veranstalten den Tag der offenen Tür zusammen mit unserem Drescherfest. Unser Motto lautet: ,Landwirtschaft in alten und neuen Zeiten.’ Somit steht die Geschichte und Entwicklung der Maschinen im Vordergrund. Die Besucher können sich auf einige Highlights freuen. Der genaue Ablauf wird in wenigen Wochen bekannt gegeben“, so Inhaber Günter Hessler.

„Wir würden uns wünschen, dass noch mehr Landwirte aus der Region ihre Hoftüren für Besucher öffnen“, sagt die Geschäftsführerin des Regionalbauernverbands Döbeln-Oschatz. Nicht dabei ist unter anderem die Agrargenossenschaft Naundorf-Niedergoseln. „Wir haben vor Jahren mal den Tag des offenen Hofes mit einem anderen Fest bei uns verbunden. Doch seitdem haben wir nicht erneut mitgewirkt. Wir haben unsere turnusmäßigen Veranstaltungen. Darunter auch Verpächter-Veranstaltungen, die Zusammenarbeit mit Schulklassen und wir betreiben intensiv Öffentlichkeitsarbeit. Da wird es einfach zu viel. Doch natürlich ist dieser Tag des offenen Hofes auch eine gute Möglichkeit für Landwirtschaftsbetriebe, sich und ihre Arbeit zu präsentieren“, sagt der Vorstandsvorsitzender der Agrargenossenschaft Naundorf-Niedergoseln, Roland Paul.

Anmeldung noch möglich

Noch immer besteht für die Landwirte die Möglichkeit, am Tag des offenen Hofes mitzuwirken. „Die Betriebe werden über den sächsischen Landesbauernverband unterstützt, ihnen werden Ausstellungssachen zur Verfügung gestellt und bei einem Quiz können die Besucher tolle Preise gewinnen“, so Iris Claassen.

Von Kristin Engel

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