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Laubenpieper in Feierlaune: Bei den Billerts in Oschatz ist immer was los

Gartenfest Laubenpieper in Feierlaune: Bei den Billerts in Oschatz ist immer was los

Auf den Freisitzen haben es sich viele Gäste und Gartenfreunde gemütlich gemacht. Es gibt Kuchen und ein tolles Programm. Die Gartensparte Billert in Oschatz feierte am Wochenende ihr Gartenfest – mit so mancher Überraschung.

Die Jahnataler Blasmusikanten mit ihren beiden Sängern Mario Becker und Kerstin Fischer erfreuten die Gartenfestgäste zum Frühschoppen am Sonntag mit ihrem Können.

Quelle: Bärbel Schumann

Oschatz. Hannah-Marie hat die Freifläche mit interessanten Spielen auf dem Festgelände rund um das Vereinsheim der Oschatzer Gartensparte Erich Billert entdeckt. Die Siebenjährige lässt sich von Spartenvorstand Christoph Senkel eines der sechs Spiele erklären. Das ist notwendig, denn es sind keine gewöhnlichen. „Wir haben diese Spiele bei uns entwickelt und konnten sie mit Unterstützung von Praktikanten der SHB bauen. Heute erleben sie ihre Premiere“, sagt Senkel.

Tombola und Kuchenbasar

Schon wird er zu einem der anderen Stände mit Tombola, Kuchenbasar, Gegrilltem, Kegeln und anderen Angeboten gerufen. Traditionelles wie die Seilbahn fehlt natürlich nicht. Es gibt aber auch noch mehr Neues. So können Besucher über einen Monitor in einem Pavillon sehen, welcher Betrieb in zwei mit einer Kamera ausgestatteten Nistkästen herrscht. In einem hat ein Gartenrotschwanz sechsfachen Nachwuchs. „Das ist richtig spannend. Jedes Mal wenn ein Elternteil aus dem Nistkasten fliegt, nimmt er in seinem Schnabel sozusagen einige Stengel Müll mit und räumt auf“, erzählt einer der Gartenfreunde.

Auf den Freisitzen haben es sich viele Gäste und Gartenfreunde an diesem Nachmittag gemütlich gemacht. Zu denen, die ein Stück von den 28 selbst gebackenen und von Spartenmitgliedern gespendeten Kuchen genießen, gehören Ina Weber, Karin Steding und Anne-Marie Herbst. Von den drei Damen gibt es jede Menge Lob für die Organisatoren des traditionellen Gartenfestes. „Das Programm bietet von allem etwas. Uns hat heute die Modenschau gut gefallen“, erklärt Karin Steding, während gerade ein Tanzpaar des Oschatzer Tanzsportklubs sein Können zeigt. Ina Weber, die zum ersten Mal beim Billertschen Gartenfest dabei ist, meint, dass es wohl nicht ihr letzter Besuch gewesen sei. Apropos Modenschau, hier haben Gartenfreunde besondere Qualitäten gezeigt, agierten als Model. Keine leichte Aufgabe, wie Ria Weber lächelnd danach feststellt. „Aber zwischen meinem Einsatz bei der Tombola hat es trotzdem Spaß gemacht“, erzählt die Oschatzerin. Seit Jahren gehört sie zu den 30 ehrenamtlichen Helfern beim Gartenfest. Bei den Webers ist das Familienangelegenheit, denn auch Ehemann Peter gehört zu den Helfern. „Wir machen jetzt Urlaub, damit wir alles unter einen Hut bringen, denn es fällt schon allerhand Arbeit an. Mein Mann ist Obmann in der Sparte. Aber ich kenne das nicht anders, seit ich meinen Mann kenne. Wir sind immerhin schon 33 Jahre verheiratet“, meint Ria Weber. Unterdessen hat sich an der Tombola eine kleine Warteschlange gebildet. Doch gemeinsam mit Horst Schulz ist die schnell verschwunden.

Keine Langeweile

Langeweile kommt bei Wolfgang und Manfred Hempel nicht auf. Die beiden Brüder haben gemeinsam mit Aufsteller Andre Starke die Kegelbahn in ihre Obhut genommen. Am Sonntagmittag stand die beste Leistung der bis dahin über 110 kegelfreudigen Mitgliedern und Gästen bei 23 Holz. „Mal sehen, ob das die beste Leistung bleibt. Die besten Sechs erhalten Preise“, erklärte Wolfgang Hempel, nachdem er schon wieder einen Kegler in die Liste eingetragen hatte.

Mancher der Gartenfestgäste nutzte den Besuch in der Sparte aber auch dazu, sich über den Verein und nach freien Gärten zu informieren. Das freute den Spartenchef Christoph Senkel besonders, denn derzeit gibt es acht freie Parzellen unter den 258 Gärten der Anlage.

Freude herrschte bei ihm und den anderen Organisatoren und Machern aber auch über den Zuspruch, den ihr Fest trotz des wechselhaften Wetters wieder erhielt. Dennoch gibt es einen kleinen Wermutstropfen. Es wird das letzte Gartenfest über drei Tage hinweg bleiben. „Im nächsten Jahr wird nur noch an zwei Tagen gefeiert“, erklärt der Vorsitzende.

Von Bärbel Schumann

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