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Oschatz Leader-Region unterstützt neues Café in Wermsdorf
Region Oschatz Leader-Region unterstützt neues Café in Wermsdorf
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16:22 25.07.2016
Claudia Lindner will das ungenutzte Nebengebäude auf der Schlossstraße zum Café umbauen und im Juli 2017 eröffnen. Quelle: Foto: Axel Kaminski
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Wermsdorf

Claudia Linder und ihr Mann Jan wissen, worauf sie sich einlassen. Auf der Suche nach einem neuen Wohnsitz und einem neuen Domizil für ihre Firma waren sie auf die ehemalige „Pension am Schloß“ gestoßen.

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Noch sieht man dort, wo der Putz am Schuppen fehlt, die Natursteine, aus denen dieses Nebengebäude auf dem Grundstück Schlossstraße 20 in Wermsdorf gemauert ist.“Wir sind guter Dinge“, betont Eigentümerin Claudia Lindner. Sie hat einen Antrag auf Fördermittel gestellt, um das leer stehende Gebäude umbauen zu können und es einer neuen Nutzung zuzuführen. Das regionale Entscheidungsgremium der Leader Region „Sächsischen Zweistromland-Ostelbien“ hat das Projekt kürzlich als förderwürdig eingestuft. Die Bauherrin erwartet deshalb einen Zuschuss für das insgesamt rund 200 000 Euro teure Vorhaben.

Nach dem Umbau, bei dem die originalen Grundrisse wieder hergestellt und fast alle historischen Details dieses Gebäudes saniert wurden, ist nun das Seitengebäude an der Reihe. „Die Idee, den Schuppen umzubauen und zu nutzen, verfolgen wir seit vorigem Jahr“, erläutert Claudia Lindner. In dessen Obergeschoss solle der große und repräsentative Besprechungsraum entstehen, der im Hauptgebäude fehle. Im Erdgeschoss wolle man ein Café einrichten. „Wir haben uns beim Bürgermeister erkundigt, welche Anträge und Formulare dafür auszufüllen sind“, berichtet die 42-Jährige. Matthias Müller (CDU) habe das Projekt interessant gefunden und die Bauherren auf die Möglichkeiten der Förderung durch das Leader-Programm hingewiesen. Durch das Entscheidungsgremium des wurde das Vorhaben kürzlich als förderwürdig eingestuft.

„Laut Statistik besuchten 2014 rund 34 000 Tagestouristen Wermsdorf. In jenem Jahr wurden außerdem etwa 4600 Hotelübernachtungen registriert. Das ist eine gute Basis für einen gastronomischen Betrieb direkt neben der wichtigsten Sehenswürdigkeit des Ortes!", urteilt Claudia Lindner. Daneben könne das Café, in dem es wlan geben soll, auch ein Anziehungspunkt für die Schüler werden.

Sie werde dabei „nur“ als Bauherrin tätig. „Meine Schwester, die eine gastronomische Ausbildung hat, zieht demnächst aus Berlin hierher“, berichtet sie von ihrer Personalplanung. Zunächst werde Manuela Sonntag in Lindners Dienstleistungsfirma als Schwangerschaftsvertretung arbeiten und ab Juli 2017 das Café leiten. „Außen loungemäßig modern und innen rustikal“, beschreibt Claudia Lindner das künftige Erscheinungsbild des Schuppens, dessen Naturstein-Mauern derzeit stellenweise zu sehen ist.

Das Café soll eine Terrasse in Richtung Hubertusburger Straße erhalten, wo sich auch der Eingang befinden werde. Claudia Lindner möchte hier ihre Liebe zu Italien ausleben. So ist der Barista-Lehrgang schon fest im Visier.

Von Axel Kaminski

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