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Leckwitzer Trafohaus soll Domizil für Schleiereule werden

Betonarbeiten für erfolgreiche Mäusejagd Leckwitzer Trafohaus soll Domizil für Schleiereule werden

Nachdem der Stromversorger Mitnetz vor reichlich einem Jahr in Leckwitz einen neuen Schaltschrank errichtet hatte, war der alte Trafo überflüssig geworden. Das vom Landratsamt Torgau-Oschatz im Jahr 2001 als „technisches Denkmal von Straßenbild prägender Bedeutung“ bezeichnete Gebäude, in dem er stand, sollte als Nistplatz für Vögel umgebaut werden.

Olaf Pohl (l) und Lars Hofmann laden die Betonbrocken aus dem Trafohaus zum Abtransport auf.

Quelle: Axel Kaminski

Leckwitz. Nachdem der Stromversorger Mitnetz in Leckwitz im Dezember 2014 einen neuen Schaltschrank in Betrieb genommen hatte, war der alte Trafo überflüssig geworden. Das vom Landratsamt Torgau-Oschatz im Jahr 2001 als „technisches Denkmal von Straßenbild prägender Bedeutung“ bezeichnete Gebäude, in dem er stand, sollte als Nistplatz und zum Winterquartier für Vögel umgebaut werden.In dieser Woche wurde mit dem Presslufthammer in dem über 100 Jahre alten Bauwerk gearbeitet..

Als Mitnetz Anfang Juni vergangenen Jahres das Objekt an die Grüne Liga Hirschstein übergab, baute Christian Fischer als erste Amtshandlung ein neues Schloss in die Tür ein. „Inzwischen wurden außen am Gebäude ein Nistkasten und eine Nisthöhle für Turmfalken angebracht, schildert Fischer die seither erledigten Arbeiten. Außerdem habe man acht Fledermauswandschalen in Vertiefungen des Außenputzes eingesetzt.

Innen habe die Grüne Liga einen Nistkasten für eine Schleiereule eingebaut. Dabei habe man vorhandenen Gitter im Bauwerk als Einfluglöcher genutzt. Unterstützt worden sei der Umwelt- und Naturschutzverein dabei von der Cavertitzer Tischlerei Rudolph.

Stroh und Getreide soll Mäuse anlocken

In dieser Woche war der Hausmeisterdienst Albrecht aus Laas am alten Trafohaus tätig. „Die Firma bricht für uns einen Teil des Fußbodens ab“, erklärt Christian Fischer. Auf dem blanken Boden solle dann Stroh und Getreide eingelagert werden. Damit wolle man Mäuse anlocken und so eine Futtergrundlage für die Schleiereule schaffen.

„Bei diesem Vorhaben, das Trafohaus als Nistplatz zu nutzen, ist die Grüne Liga vom Ornithologen Olaf Schmidt fachlich beraten worden“, betonte Vereinsmitglied Christian Fischer. Der Oschatzer Experte werde das Projekt auch weiter begleiten. Noch sei es zu früh, etwas über die Belegung der Nistplätze und Fledermausbehausungen zu sagen. „In der Brutzeit, im Frühjahr wissen wir mehr“, sagte Christian Fischer.

Nach seiner Auskunft geht die Grüne Liga Hirschstein bei der Finanzierung der Nistkästen und anderen Arbeiten in Vorleistung. Diese könne sie dann beim Vorbesitzer gegenrechnen, der eine Unterstützung in Höhe von bis zu 1000 Euro zugesagt hatte.

Von Axel Kaminski

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