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Oschatz Leser genießen Badewetter im Platsch-Bad
Region Oschatz Leser genießen Badewetter im Platsch-Bad
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02:41 17.07.2010
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120 Zeitungsleser nutzten die Chance, sich vier Stunden lang zum attraktiven Familienpreis von 15 Euro im feuchten Element zu tummeln. Ein Eis und ein kühles Getränk gab es für jeden noch dazu.

Bei prächtigem Badewetter erholen sich schon am gestrigen Vormittag zahlreiche Gäste im zum Platsch gehörenden Freibad. Einige genießen die Sonne, andere lesen an einem schattigen Plätzchen. Und vor allem den Kindern macht es Freude, im Wasser zu toben und zu schwimmen. Die ganz mutigen springen vom Fünf-Meter-Brett - und strahlen beim Auftauchen über das ganze Gesicht.

Marion Pfarr aus Grimma hat ihren 23-jährigen Sohn und ihre zehnjährige Nichte mitgebracht. Auf die Frage, was ihr im Platsch am besten gefalle, sagt die 48-Jährige: "Meine Nichte wollte so schnell wie möglich rutschen. Darauf hat sie sich am meisten gefreut. Ich hab noch gar nicht viel gesehen. Aber das, was ich bisher gesehen habe, gefällt mir." Sie hätten zwar in Grimma das Bad fast vor der Nase, aber sie wollten auch mal etwas anderes kennenlernen. Da sei das Entdeckertour-Angebot gerade richtig gekommen.

Nicht nur das einzigartige Oschatzer Rutschen-Dorado mit seinen vier Röhrenrutschen - Black Star, Flat Liner, Power Bob und Speedy Splash - ist zur Entdeckertour gefragt. Auch andere Angebote in der Wasserlandschaft werden gern genutzt. Es gibt Sprudelliegen und eine Liegebucht. Außerdem können Besucher sich von der Whirlgrotte überraschen lasen. Omis gehen mit Enkelkindern, die gerade das Laufen lernen, in das 35 Quadratmeter große Kinderbecken mit Kinderkarussell, Baby-Rutsche und Spielgeräten. Da jauchzt auch der kleine Windelträger - und will offenbar gar nicht wieder hinaus.

Es ist fast Mittag, und die Quecksilbersäule klettert und klettert. Das Nichtschwimmer-Becken ist mit seinen 126 Quadratmetern genau so bevölkert wie das Schwimmer-Becken mit den 25-Meter-Bahnen, Strömungskanal, Startblöcken und Schwallwasserdusche. Der Sprungturm und das Sole-Becken sind ebenfalls ständig besetzt.

Auch ehemalige Oschatzer zieht es immer wieder in ihre Heimatstadt. Dazu gehört die 55-jährige Christine Grodde. Viele Jahre engagierte sie sich hier im Kinderschutzbund. Jetzt lebt sie mit ihrer Familie in Herdecke bei Dortmund. "Wir kommen regelmäßig nach Oschatz, weil die Kinder mit ihren Familien hier wohnen. Und ich muss sagen: Nicht nur das Bad ist sehr schön, sondern die ganze Stadt", schwärmt sie.

Auch Iris Kübler, die Chefin des Freizeit- und Erlebnisbades, ist voll des Lobes. Wichtig sei bei einer solchen Aktion, dass das Wetter mitspiele. "Wir würden auf jeden Fall wieder mitmachen", versichert Kübler mit Blick auf künftige Entdeckertouren.

Gabi Liebegall

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