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Oschatz Liberale Besucher in der Großen Kreisstadt Oschatz
Region Oschatz Liberale Besucher in der Großen Kreisstadt Oschatz
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16:56 26.08.2012
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Oschatz

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Von Gabi liebegall

Schnell sind die Gäste "verliebt", denn das, was sie zu sehen und zu hören bekommen, damit haben sie nicht gerechnet. "Die Stadt ist eine Perle", ist aus der Menge zu hören.

Unter den 16 Besuchern ist auch Heinz-Peter Haustein (FDP). Bekannt geworden ist das Bundestagsmitglied und der ehrenamtliche Bürgermeister von Deutschneudorf durch seine leidenschaftliche Suche nach dem Bernsteinzimmer in seiner Region.

Endlich hat Haustein seinen Schatz gefunden, aber nicht in Deutschneudorf, sondern in Oschatz. Er stieß ganz zufällig auf ihn, und zwar im O-Schatz-Park.

Claudia Kluge, Geschäftsführerin der Vereinigung liberaler Kommunalpolitiker Sachsens, hält das auch gleich im Bild fest. Gern hat sie die Einladung von Andreas Kretschmar angenommen, die Stadt kennen zu lernen, in der vor sechs Jahren die 4. Sächsische Landesgartenschau stattfand. "Wir führen im Jahr etwa 20 Veranstaltungen durch, Seminare, Fahrten und so weiter. Aber ohne Einladung wäre ich sicher nie nach Oschatz gekommen. Es ist einfach wunderschön hier", so die Organisatorin.

Im Rathaus hat Andreas Kretschmar über die Finanzierung einer Gartenschau informiert, über Förderungen, aber auch über Unwegbarkeiten. Die Gäste lernen den historischen Ratssaal kennen, das Vogtshaus und den Stadtkern.

Ganz besonders loben die Liberalen die Nachnutzung des Gartenschaugeländes. Frieder Neumann, Stadtrat in Flöha sagte auf OAZ-Anfrage: "Das ist wirklich ganz toll, was hier geschaffen wurde."

Über die Bepflanzung im Park freut sich Anneliese Eobald aus Falkenau. Sie nimmt einige Anregungen mit nach Hause.

Ebenfalls begeistert zeigte sich Steffen Schneider, das Stadtoberhaupt von Oederan. "Wir haben ja das kleine Erzgebirge und wissen, wie viel Mühe und Geld da drin steckt. Aber das hier ist einfach klasse."

"Ich bin überrascht über die Zahlen, die der Oberbürgermeister genannt hat, und was alles entstanden ist. Oschatz ist eine wunderschöne Stadt", so Heinz-Peter Haustein. Er gibt ebenfalls zu, dass er ohne das Angebot der Vereinigung liberaler Kommunalpolitiker wohl nie nach Oschatzer gekommen wäre.

Auf dem Weg zwischen dem "O", der ehemaligen Blumenhalle, zum Rosensee und zu dem Europäischen Jugendcamp sowie zurück zum Rosenpark mit der Oschatzer Rose wird gescherzt und es werden Meinungen ausgetauscht. Mit Hochachtung sprechen die Liberalen von der Arbeit der Bewohner der Lebenshilfe, die den O-Park bewirtschaften und dafür sorgen, das er mit Leben erfüllt wird.

Dass es funktioniert, zeigt, dass auch schon an dem Morgen dieses Sonnabends viele Eltern beziehungsweise Großeltern mit ihren Steppkes im O-Park sind - und nicht nur wegen des wunderschönen Wetters, sondern, weil es der Großen Kreisstadt gelungen ist, mitten in der Stadt eine Idylle zu schaffen, die für die ganze Familie geeignet ist - eine Perle eben.

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