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Oschatz Schnelles Internet für Liebschützberg bis Ende 2020
Region Oschatz Schnelles Internet für Liebschützberg bis Ende 2020
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15:38 31.05.2018
Noch ist die Entscheidung, ob in Liebschützberg und ganz Nordsachsen die Glasfaserkabel bis an die Gebäude gezogen werden oder nur zu einem Verteiler in den Straßen, nicht gefallen. Quelle: dpa
Wellerswalde

Seine Botschaft lautete, dass der Breitbandausbau bis Ende 2020 abgeschlossen sein soll. Technische Details dazu seien noch ebenso unbekannt wie die Firmen, die die Aufträge abarbeiten werden. Wie Danny Trodler erläuterte, liegt das am Ausschreibungsverfahren. Das sehe ausdrücklich Verhandlungen mit den Bietern vor. Ausgeschrieben sei, dass 80 Prozent der Haushalte einen Anschluss mit mindestens 100 Mbit erhalten und die restlichen 20 Prozent mindestens 50 Mbit. Wie die Anbieter das realisieren sei ihnen freigestellt. Im Wesentlichen unterschieden sich die angebotenen Technologien darin, ob das Glasfaserkabel bis ins Gebäude führen werde oder die Signale die letzten Meter vom Schaltschrank bis zum Haus im Kupferkabel zurücklegen.

Auftragsvergabe Ende des Monats erwartet

Zwei Verhandlungsrunden habe es zwischen dem Landratsamt und den Bieter schon gegeben, die dritte sei für diesen Monat geplant. „Ich hoffe darauf, dass wir uns bald einigen können und die Aufträge bis Ende Juni vergeben werden können“, sagte Danny Trodler.

Er wies in diesem Zusammenhang auf die bevorstehenden Herausforderungen hin. Im Landkreis seien auf über 1000 Kilometern Tiefbauarbeiten zu erledigen. Dazu habe der Landkreis mehr als 3000 einzelne Bauanträge zu bearbeiten.

Erschließung der Gebäude kostenfrei

Danny Trodler erläuterte, dass bei Vorliegen der Eigentümerermächtigungen die Gebäude kostenfrei erschlossen würde. Liege diese Erklärung erst drei Monate nach Baubeginn vor, werde ein Kostenbeitrag erhoben. Dabei sei mit zirka 1000 Euro pro Gebäude zu rechnen.

Der Breitbandausbau erfordere Bauarbeiten in nahezu allen Ortsteilen. Lediglich Leckwitz und Ganzig gelten schon jetzt als ausreichend versorgt.

Von Axel Kaminski

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