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Oschatz Liedermacher Heinz Rudolf Kunze kommt am 11. März nach Oschatz
Region Oschatz Liedermacher Heinz Rudolf Kunze kommt am 11. März nach Oschatz
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10:33 27.02.2017
Quelle: Martin Huch
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Oschatz

Am 11. März dürfen sich die Oschatzer auf einen Konzertabend im Thomas-Müntzer-Haus freuen. Ab 20 Uhr wird der Sänger und Liedermacher Heinz Rudolf Kunze auf der Bühne stehen. Dabei ist Kunze nicht das erste Mal in Oschatz. Schon vor zwei Jahren machte der Deutschrocker gemeinsam mit dem Oschatzer Steven Dornbusch vom Management in der Stadt Station. Vorab hatte die OAZ schon einmal die Gelegenheit, mit dem Sänger zu reden.

Mit welchem Programm werden Sie am 11. März in Oschatz zu erleben sein und was erwartet ihre Gäste?

Ich bin mit dem Programm „Einstimmig“ in Oschatz. Da befinden sich außer mir nur noch ein Klavier, drei Gitarren, eine Mundharmonika auf der Bühne.

Was wird man zu hören bekommen?

Ich spiele Lieder aus allen Phasen vom Anfang bis heute. Und vor und nach fast jedem Lied gibt es satirische kabarettistische poetische Texte. Die beschäftigen sich mit der Welt, wie wir sie nun mal heute vorfinden. Diese Texte aktualisiere ich auch gern unterwegs, wenn es notwendig ist.

Sie kommen in die Heimatstadt von Steven Dornbusch, der ja zu Ihrem Management gehört. Verbindet Sie da inzwischen schon eine Freundschaft?

Das ist ganz logisch, wenn man so viel Zeit miteinander verbringt. Das ist nicht immer so, dass jemand vom Management wirklich so viele Shows begleitet. Steven und Matthias Winkler sind Leute, die oft auch mit den Musikern unterwegs sind, was uns Künstlern natürlich gut tut. Ich verdanke Steven auch viel.

Was meinen Sie damit?

Ich bin ja viele Jahre mit Band oder Begleitern aufgetreten. Steven ist unter anderem für das Programm verantwortlich, welches ich in Oschatz spiele. Er hat mich so lange bearbeitet, bis ich soweit war, auch allein aufzutreten. Ich habe mich nie getraut, allein auf der Bühne zu stehen, bis Steven Druck gemacht hat.

Ist das bei „Einstimmig“ nicht ein bisschen einsam auf der Bühne?

Ja, hatte ich auch befürchtet. Ich hatte das Gefühl ich bin zu langweilig für einen ganzen Abend. Die Reaktion der Leute war aber ganz anders. Die Menschen genießen es wohl sehr, dass sie mir über die Schultern schauen können. Ich spiele bei dem Konzert die Lieder vor, wie sie auch in meinem Arbeitszimmer klingen. Noch näher kommt man nicht an Heinz Rudolf Kunze ran.

Oschatz ist ja nicht gerade die Stadt, in der mit rammelvollen Sälen zu rechen ist...

Ich habe auch in Dörfern mit 300 bis 400 Leuten gespielt. Diese Publikum ist oft dankbarer als kulturverwöhnte Großstädter. Ich freue mich auf Oschatz. Ich sage immer zu den kleinen Sälen: macht euch doch nicht so klein, freut euch, dass ich zu euch komme und ihr nicht nachts zu den Konzerten fahren müsst.

Tickets gibt es unter anderem hier.

Von Hagen Rösner

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