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Löcherpiste wird gestopft: Bitumen für die Oschatzer Körnerstraße

Straßenbau Löcherpiste wird gestopft: Bitumen für die Oschatzer Körnerstraße

Seit Monaten wird an der Oschatzer Körnerstraße gebaut. Keine leichte Aufgabe, weil hier viele Leitungen verlegt sind. Auch Versorgungsunternehmen erneuerten hier ihre Kabeltrassen. Jetzt kommt die Baustelle in die Endphase und wird in Kürze wieder befahrbar sein.

Beim ersten Teilabschnitt der Körnerstraße wurde schon im September der Bitumen aufgetragen.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz. Vor fast genau einem Jahr traf der Oschatzer Stadtrat die Entscheidung zum Ausbau der Theodor-Körner-Straße. Nach relativ aufwendigen Tiefbauarbeiten konnte in den ersten Dezembertagen der Bitumen aufgetragen werden. „Nach dem ursprünglich Ablaufplan war schon Ende November als Fertigstellungstermin vorgesehen. Es gab ein paar Unwägbarkeiten, die zu Verzögerungen geführt haben, aber wir werden noch in diesem Jahr die Baustelle freigeben“, so Bauamtsleiter Michael Voigt.

Im Moment werden noch Pflasterarbeiten zur Einmündung in die Bahnhofstraße erledigt und müssen die Bankette entlang der Döllnitzbahntrasse hergestellt werden. Damit könnte die Theodor-Körner-Straße in den nächsten Tagen wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden. Dabei befand sich die Straße noch vor einem Jahr in einem jämmerlichen Zustand.

Durch die zahlreichen Ausbesserungsarbeiten in der Vergangenheit, war die Straße nur noch eine Huckelpiste. Dazu kam, dass die Körnerstraße auch von zahlreichen Lastern als Umgehung der Kreuzung auf der Bundesstraße genutzt wurde. Trotz der leichten Verzögerungen konnte die Bauzeit von sechs Monaten eingehalten werden. Weil im Straßenuntergrund zahlreiche Leitungen unter anderem für Wasser, Gas, Strom oder Telekommunikation neu verlegt werden mussten, konnte an der Straßendecke immer nur in bestimmten Zeitabschnitten gearbeitet werden.

Mit rund 420.000 Euro gehört der Ausbau der Körnerstraße zu den kostspieligsten Straßenbauvorhaben der Stadt Oschatz in diesem Jahr. Dabei kommt ein großer Teil des Geldes aus Fördertöpfen des Freistaates. Stadtrat David Pfennig (Grüne), der über die Theodor-Körner-Straße auf sein Firmengrundstück fahren muss, lobt die Arbeiten. „Es hat immer rechtzeitig Informationen an die Anlieger gegeben. Und ich habe auch beobachtet, dass die Straßenbauarbeiten durch die notwendige Verlegung der Leitungen im Untergrund zum Stocken kam.“

Nach der Fertigstellung der Körnerstraße sollen im kommenden Jahr beim Straßenbau die Dr.-Külz-Straße und die Wilhelm-Pieckstraße unter Federführung der Stadt gebaut werden. Der dringend notwendige Ausbau der Bahnhofstraße würde in die Zuständigkeit des Freistaates fallen und ist in den kommenden Jahren offenbar kein Thema.

Von Hagen Rösner

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