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London begrüßt die Welt - Impressionen der OAZ in Wort und Bild

London begrüßt die Welt - Impressionen der OAZ in Wort und Bild

Wer die Metropole London kennen lernen möchte, braucht viel Zeit. Wer London und die Olympischen Spiele kennen lernen will, braucht noch mehr: Kondition und eine fast perfekte Planung.

London/Oschatz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Gabi Liebegall

Denn zwischen Olympia und den Kronjuwelen der Königin kann es unter Umständen zu Hindernissen kommen, die nicht kalkulierbar sind. An dieser Stelle ein kleiner Einblick.

 

Die Nahverkehrsmittel: Wer sich entschieden hat, für den Besuch in London ein Extra-Ticket zu kaufen, mit dem alle Nahverkehrsmittel wie bei einer Monatskarte benutzt werden können, ist gut beraten. Die Entfernungen zwischen den Stadien und dem Hotel, das man sich ausgesucht hat, können mehr als 100 Kilometer betragen. Jede Fahrt bezahlen zu müssen, könnte mächtig ins Kontor schlagen.

Die einzelnen Linien von Bus, U-Bahn, S-Bahn und Zug haben Farben und Namen. So gibt es beispielsweise die Jubiläums-Linie, die Grüne Linie, die Piccadilly-Linie oder die Victoria-Linie. So fuchsen sich die Besucher aus aller Welt ziemlich fix in das System ein. Nur die Taxis fühlen sich vernachlässigt, denn wer freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hat, steigt nicht ins Taxi.

Übrigens werden zu dem sportlichen Höhepunkt in der Hauptstadt Großbritanniens mit ihren rund acht Millionen Einwohnern eine weitere Million(!) Menschen zusätzlich befördert.

Die Hostessen: Sie gibt es immer in Sichtweite. Ob männlich oder weiblich - die Helfer in der Not sind gut zu erkennen. Wer eine Auskunft braucht, ist bei ihnen genau richtig. Sie haben auf (fast) alle Fragen eine verständliche und plausible Antwort. Allerdings nur unter einer Bedingung: Die Gäste müssen der englischen Sprache mächtig sein, ansonsten hat man null Chance, etwas zu erfahren.

Die Sicherheit: Hubschrauber kreisen über London. In den Straßen sind Polizisten in voller Montur zu sehen. Die Gewehre im Anschlag. So wird ein bisschen Gänsehaut-Gefühl vermittelt. Das aber kompensieren die Bobbies, wie sie im Volksmund genannt werden, mit freundlichen Mienen.

In den Stadien und beim Besuch von Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel im Buckingham-Palast gibt es strenge Kontrollen. Wie auf den Flughäfen stehen an einem Rollband Mitarbeiter, die die Gäste bitten, Taschen und andere Utensilien in eine Kiste zu legen. Die Habseligkeiten werden durchleuchtet, und die Personen müssen durch einen Detektoren-Stand. Wenn es piepst, werden die Gäste gebeten, zum Beispiel auch der Hosengürtel zu entfernen oder die Schuhe auszuziehen. Auch wenn das dem Betreffenden ein flaues Gefühl in der Magengegend bringt - das alles passiert mit einem freundlichen Lächeln der Gastgeber.

Auch die Ordner erledigen ihren Job mit Bravour. Ob das ExCel mit seinen drei Arenen - jeweils für Boxen, Gewichtheben und Taekwondo - und einer Kapazität von jeweils 15 000 Besuchern oder das Stadion mit 80 000 Plätzen: Es läuft alles wie am Schnürchen. Es gibt keine Hektik. Schnell löst sich der Pulk an den verschiedenen Haltepunkten auf, denn die Beförderung der Menschen ist ebenfalls eine logistische Meisterleistung. Nur so funktionieren die Termine zwischen Olympia und den Kronjuwelen gut.

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