Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz Luppa verlegt Mühlenfest
Region Oschatz Luppa verlegt Mühlenfest
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:00 14.06.2017
Volkmar Beier Quelle: Dirk Hunger
Luppa

Ist denn schon wieder Mühlentag? In Luppa schon. Der Heimatverein hat sich aus der bundesweiten Veranstaltung Pfingstmontag ausgeklinkt und setzt stattdessen auf einen eigenen Termin. Das soll es den eigenen Mitgliedern und den Gästen einfacher machen. Warum und was am Wochenende im Ort noch los ist, erklärt Volkmar Beier, Mitglied im Heimatverein und bei den Rassegeflügelzüchtern.

Zum zweiten Mal organisiert der Heimatverein einen Mühlentag an einem gesonderten Termin. Warum?

Seit 2002 haben wir uns immer am bundesweiten Mühlentag beteiligt. Unsere Vereinsmitglieder hatten dadurch keine Gelegenheit, am Pfingstmontag selbst einmal andere Mühlen zu besichtigen oder schlichtweg über Pfingsten etwas zu unternehmen – auch dieses Jahr waren Leute von uns unterwegs und haben anderswo Mühlen besucht. Deshalb sind wir dem Wunsch nachgekommen, die Luppaer Mühle an einem anderen Tag für Besucher zu öffnen.

Hat sich der eigene Mühlentag für Luppa bewährt?

Das probieren wir noch aus. Denn natürlich ist es eine Freiluftveranstaltung und als solche sehr abhängig vom Wetter. Voriges Jahr hat ein starker Regenguss den Nachmittag gestört. Ein Vorteil bei diesem Termin ist auf jeden Fall, dass die Leute sich nicht wie am Pfingstmontag zwischen einer Vielzahl ähnlicher Veranstaltungen entscheiden müssen.

Ist das Interesse an dem Bauwerk ungebrochen?

Wir bekommen jedenfalls immer wieder Anfragen für Besichtigungen. Innen ist ja alles intakt, so dass die Besucher wirklich viel zu sehen bekommen. Wie führen das ganze Jahr über Gruppen durch die Mühle. Selbst für junge Leute ist das interessant, denn es gibt sogar Rundgänge während des Ferkhl-Festivals in Luppa. Jürgen Gutowski und Karin Uhde vermitteln das sehr gut und lebendig.

Abgesehen vom Mühlentag am Sonnabend wird es am Wochenende noch eine zweite Veranstaltung im Ort geben, denn am Sonntag findet das Hähnekrähen statt.

Dass beide Termine nun direkt aufeinander folgen ist Zufall und tut den jeweiligen Veranstaltungen keinen Abbruch. Im Gegenteil, denn vielleicht kommt an der Kaffeetafel vor der Mühle das Gespräch auf das Hähnekrähen und der eine oder andere so Lust, dort vorbeizuschauen. Der Sonntagmorgen ist ein Termin für Enthusiasten und für Frühaufsteher und dabei eine sehr schöne Gelegenheit für alle, die Interesse an Geflügelhaltung haben.

Rund 50 Hähne sollen an den Start gehen. Die gehören aber nicht alle zu Luppaer Züchtern, oder?

Nein, neben Mitgliedern des Rassegeflügelzuchtvereins werden auch Teilnehmer aus Nachbarvereinen mit ihren Tieren dabei sein. Wir wollen nicht nur unsere eigene Suppe kochen, sondern forcieren den Austausch mit anderen Züchtern. Man unterstützt sich gerne und nimmt zum Beispiel im Herbst wechselseitig an Geflügelausstellungen teil.

Der Luppaer Mühlentag beginnt am Sonnabend, dem 17. Juni, ab 14 Uhr. Es gibt Kaffee und Kuchen sowie Leckeres vom Grill. Für Unterhaltung sorgen die Wermsdorfer Blasmusiker. Das Hähnewettkrähen beginnt dann am Sonntag, dem 18. Juni, auf dem Pfarrhof des Ortes. Ab 8 Uhr wird eine Stunde lang jeder Hahnenschrei gezählt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Von Jana Brechlin

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

In Oschatz ist nichts los – sagen die, die den Veranstaltungsplan des Thomas-Müntzer-Hauses nicht kennen. In der Stadthalle am Altmarkt geht noch bis Jahresende jede Menge über die Bühne. Die Chefin des Hallenbetreibers, Oschatzer Freizeitstätten GmbH, Uta Moritz, wirft einen Blick auf die Veranstaltungen im 2. Halbjahr 2017.

14.06.2017

Im Sommer will die Stadt Oschatz die Anzahl der Parkmöglichkeiten am Bahnhof erweitern. Zu den bestehenden 150 Parkmöglichkeiten sollen 62 weitere kommen. Das Geld ist eingeplant, die Ausschreibungen werden eingeleitet und ab Ende August könnte mit den Bauarbeiten begonnen werden.

19.02.2018

Als Helferin beim Wermsdorfer Horstseefischen hat die Wurzenerin Lisa Keil ihre Leidenschaft für sächsischen Fisch entdeckt. Jetzt hat eine Jury aus Landesfischereiverband und Vertretern der Gemeinde Wermsdorf die 18-Jährige zur Fischkönigin gekürt. Sie überzeugte mit Offenheit und dem Rezept für Karpfen blau.

13.06.2017