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Oschatz Mahlis kürt seinen Suppenkönig
Region Oschatz Mahlis kürt seinen Suppenkönig
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06:03 30.04.2018
Gerd Lieback (l.) hat gerade die letzten Kellen seiner Entensuppe ausgeschenkt und reicht dem späteren Sieger, Uwe Ludwig (r.) noch eine Kostprobe. Quelle: Foto: Bärbel Schumann
Mahlis.

Was vor sieben Jahren begann, ist ein echter Renner geworden. Wenn der Mahliser Traditions- und Heimatverein nach dem Aufstellen des Maibaumes durch die Feuerwehr den „Suppenkönig“ sucht, dann kommen die Besucher scharenweise. Und: Von Jahr zu Jahr steigt die Zahl derer, die um die Krone kämpfen. In diesem Jahr wurde ein neuer Rekord aufgestellt. 16 Suppen-Köche nahmen an dem Wettbewerb teil.

Neueinsteiger mit Gulaschsuppe

Dabei gibt es immer wieder Neulinge, die sich dem Kampf um die Schwarze Kochschürze mit dem goldenen Aufdruck „Mahliser Suppenkönig“ stellen. Zu ihnen gehört die Schlebenerin Ilka Keller. „Mich hat es einfach gereizt, hier mal mit zu machen, nachdem ich im vergangenen Jahr mit meiner Familie erstmals hier zu Besuch war.“ Für den Wettbewerb hat sie eine Gulaschsuppe gekocht, Schnippelhilfe war Ehemann Tilo. Erstmals dabei war auch Gerd Lieback. Der Wermsdorfer ging mit einer Entensuppe für das Team Eskildsen an den Start und erntete dafür viel Lob.

Töpfe sind schnell leer

Sein Topf gehörte zu jenen an diesem Abend, der ganz schnell – als ein Zeichen für gute Kochkünste – leer war. Auch einen Familienwettstreit gab es dieses Jahr: Die Gommlichs waren jeder für sich angetreten. Während Dietmar Gommlich auf eine Erbsensuppe setzte, versuchte es seine Frau Gislinde mit einer Gräupchensuppe. „Ich mag unheimlich gern Erbsensuppe. Viele Jahre war ich als Kraftfahrer unterwegs. Unterwegs gab es oft diese Suppe, und so bin ich ein großer Fan davon geworden. Mit einer eigenen Kreation bin ich heute angetreten“, so der Mahliser.

Dritter Titel in Folge

Während die einen Jahr für Jahr auf Neues bei ihren Suppen setzen, gibt es auch Wettbewerbsteilnehmer, die auf Beständigkeit schwören. Christine König wie auch Uwe Ludwig mit seinen Traktorenfreunden, alles Mahliser, gehören dazu. Mancher Stammgast hatte sich auf deren schmackhaften Suppen wieder gefreut und belohnte diese beim Verteilen der Glassteine. Zwei davon hatte jeder Gast mit dem Erwerb einer Suppenschüssel erhalten und konnte nach dem Probieren der 16 Kostproben die Steine für die nach seiner Meinung nach besten verteilen. Am Ende siegte – zum dritten Mal in Folge – Uwe Ludwig mit seinen Traktorfreunden. Sie boten „Mahliser Traktorensuppe“, eine Frühlingssuppe mit Gemüse und Kräutern, an. Rang Zwei belegte die Bärlauch-Kartoffelsuppe von Claudia Kozlowski. Christine König wurde mit ihrer Käsesuppe Dritte.

Herausforderung geplan

Vereinschef Roland Beier freute sich mit seinen Mitstreitern, dass die 7. Auflage des Wettkampfes wieder ein Erfolg wurde. Im nächsten Jahr wird es den 8. Suppenkönig geben. Für manchen der diesjährigen Starter steht fest, dann wieder mit dabei zu sein, um die Erstplatzierten herauszufordern.

Von Bärbel Schumann

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