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Oschatz Mahlis sucht den besten Suppenkoch und elf Bewerber liefern sich ein Kochduell
Region Oschatz Mahlis sucht den besten Suppenkoch und elf Bewerber liefern sich ein Kochduell
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16:40 01.05.2016
Zeitiges Kommen sichert beim Wettbewerb auch die Möglichkeit alle Suppen druchzukosten. Quelle: Foto: Dirk Hunger
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Mahlis

Die Schwestern Claudia und Ilka, gebürtige Wermsdorferinnen, haben sich den Titel des Mahliser Suppenkönigs 2016 geholt. Die Siegersuppe, für die am Abend die mit Abstand meisten Wertungssteine abgeben wurden: eine Bärlauch-Kartoffelsuppe.

Insgesamt traten elf Einzelpersonen und Teams, darunter auch die Vorjahrestitelträger Alexander Ziegler und Steffen Thiele bei dem Wettstreit des Mahliser Heimatvereins an. Schwer fiel die Wahl vielen, weil ganz unterschiedliche Kreationen zur Wahl standen. Von feurig scharf, sahnig, süßlich bis hin zu stark nach Kräutern schmeckend reichten dabei die Geschmacksvariationen bei dem bereits zum fünften Mal ausgetragenen Wettbewerb. Der erfreut sich nicht nur bei den Einwohnern der Gemeinde, sondern auch bei Akteuren und Gästen immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder, dass sogar aus dem Dahlener Ortsteil Bortewitz und aus der Großen Kreisstadt Oschatz Suppenköche anreisten. Zwei, drei hundert Suppenfans waren es dann, die sich auf den Verkost-Marathon an diesem Abend begaben. Schnell gingen die Porzellansuppenschüsseln aus. Doch die Organisatoren hatten vorgesorgt: Wegwerfgeschirr kam unkompliziert zum Einsatz. Zudem zeigte sich: Zeitiges Kommen sichert, alle Suppen verkosten zu können. Wer in den vergangenen Jahren zu den Stammzuschauern gehörte, beachtete dies. Spät eintreffende Neulinge hatten dagegen keine Chance, die elf verschiedenen Geschmacksrichtungen der Suppen auf ihrem Gaumen zu testen. „Die Zahl der Besucher wächst von Jahr zu Jahr. Diesmal kamen wieder mehr als im Vorjahr. Es war damals eine gute Entscheidung, unser traditionelles Maibaumaufstellen mit der Suche des Suppenkönigs aufzuwerten“, freut sich Roland Beier, seit diesem Jahr an der Spitze des Mahliser Heimatvereines stehend. Ihm ist wichtig, dass der Erfolg viele Macher hat. „Das beginnt bei der Feuerwehr, die den Maibaum aufstellen, reicht zu den Mädchen und Jungen unserer Kindertagesstätte die Kulturelles beisteuern und reicht bis zu den Helfern.“

Von Bärbel Schumann

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