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Oschatz Malkwitzer holen Doppelsieg beim Wermsdorfer Gemeindewehrausscheid
Region Oschatz Malkwitzer holen Doppelsieg beim Wermsdorfer Gemeindewehrausscheid
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14:24 19.03.2018
Hanna Böttcher, Julia Frenzel, Annett Wahrig (hinten, v.l.) sowie Manja Köppe, Antje Frenzel, Kati Schumann und Nancy Schneider (vorn, v.l.) lassen die Korken knallen. Diesmal waren sie beim Feuerwehrausscheid der Gemeinde Wermsdorf das bessere Frauenteam. Quelle: Foto: Axel Kaminski
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collm

Sechs Mannschaften traten am Sonnabend beim Wermsdorfer Gemeindeausscheid der Feuerwehren an: zwei in der Damen- und vier in der Männerkonkurrenz. Grund zum Jubeln hatten in beiden Fällen die Malkwitzer.

Danach sah es nach dem ersten der beiden Läufe jedoch nicht aus. Im Duell der Feuerwehrfrauen aus Lampersdorf und Collm schienen wieder die Mädchen und Frauen aus Lampersdorf die Nase vorn zu haben. Sie hatten bereits nach knapp 50 Sekunden ihren Löschangriff abgeschlossen. Vor ihnen hatten die Malkwitzerinnen mehr als eine Minute und sechs Sekunden benötigt. Doch im zweiten Lauf unterboten sie nicht nur ihre Zeit aus dem ersten Lauf, sondern auch jene der Lampersdorferinnen. Die Stoppuhr blieb für sie bei 47,72 Sekunden stehen. Gespannt schauten sie ihren Konkurrentinnen aus Lampersdorf zu. Dass der zweite Lauf der Titelverteidigerinnen der schlechtere war, sprach sich in Windeseile herum, so dass am Malkwitzer Löschfahrzeug schon die Sektkorken knallten, als die Konkurrentinnen noch ihre Ausrüstung aufräumten.

Der Gemeindeausscheid wurde auf einer Fläche der Agrargenossenschaft Altoschatz-Merkwitz ausgetragen. Bürgermeister Matthias Müller (CDU) dankte dafür und dass das Areal vorher noch abgemäht worden war.

Die Gastgeber von der Feuerwehr Collm hatten die Wettkampfstrecke am Freitagabend abgesteckt. Als Ausrichter stellten sie den Saugschlauch zur Verfügung. Die Pumpe kam von der Wermsdorfer Wehr, die Strahlrohre vom Kreisfeuerwehrverband. Die teilnehmenden Wehren brachten ihre Druckschläuche mit. „Das ist Einsatzmaterial, nichts Spezielles für den Wettkampf“, betonte Gemeindewehrleiter Lutz Frenzel. Unter diesem Gesichtspunkt seien die erzielten Ergebnisse zu betrachten. Dort, wo man im Wettkampf mit leichterem Material hantiere, würden durchaus Zeiten unter einer halben Minute erreicht. „Mit den Festlegungen zum Material haben wir gleiche Bedingungen für alle Wehren und hoffentlich auch weniger Diskussionen darüber“, erklärte Lutz Frenzel.

„Klar schaffen wir das noch“, sagte Marcel Heinitz von der Luppaer Wehr, die im Vorjahr den Titel errungen hatte. Im ersten Lauf benötigten er und seine Kameraden vier Sekunden mehr als die Gastgeber von der Feuerwehr Collm. „Der erste Lauf war unser erstes Nass-Training in diesem Jahr“, erklärte Heinitz. Verbessern konnten sich die Männer vom Fuße des Berges, so dass bei ihnen eine Zeit von 42,49 Sekunden im Protokoll stand. Dagegen kamen die Luppaer nicht annähernd an ihre erste Zeit heran. Für die Titelverteidiger reichte es nur zu Platz 3.

Nach ihrem „Pannenlauf“ im ersten Durchgang hätten nur wenige Konkurrenten und Zuschauer auf einen Sieg der Feuerwehr Malkwitz gewettet. Nach1:00,08 Minuten im ersten Lauf schlossen sie in ihrem zweiten Versuch, den Löschangriff, in 41,36 Sekunden ab und holten sich damit den Sieg.

Eine Kameradin hatte am Sonnabend doppelten Grund zum Feiern. „Bei den Männern gab es ein paar Ausfälle, deshalb laufe ich dort mit“, berichtete Julia Frenzel. Umstellen musste sich die 19-Jährige dabei nicht, denn die Aufgaben, die Ausrüstung und die Wettkampfstrecke waren in beiden Wettbewerben gleich. „Bei den Frauen steht der Spaß ein bisschen mehr im Vordergrund“, nannte die Tochter des Gemeindewehrleiters den größten Unterschied. Vier Mal ging sie über die Strecke und holte zwei Pokale.

Ergebnisse: 1. Malkwitz47,72, 2. Lampersdorf 49,58

Von axel kaminski

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