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Marina Winkler wird ab 1. Juli die erste Oschatzer Tagesmutti

Kinderbetreuung Marina Winkler wird ab 1. Juli die erste Oschatzer Tagesmutti

Marina Winkler startet ab dem 1. Juli in die Selbstständigkeit. Als erste Oschatzer Tagesmutti darf sie bis zu fünf Kleinkinder im Alter zwischen einen und drei Jahren betreuen. Für ihre Mini-Kinderkrippe hat sie zuvor eine umfangreiche Ausbildung absolviert und hat jetzt auch vom Stadtrat das OK bekommen.

Marina Winker im Spielzimmer – durch die Nähe des Fliegerhorstes zur Natur will sie mit den Kinder auch viel im Außenbereich unterwegs sein.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz. Ab dem 1 Juli wird die Palette der Oschatzer Kindereinrichtungen um eine Sparte bereichert. Neben den kommunalen Kindereinrichtungen mit Krippe und Kindergarten sowie den Kindereinrichtungen in freier Trägerschaft wird die erste Oschatzer Tagesmutti ihre Dienst anbieten. Marina Winkler hat sich entschlossen, in ihren eigenen Räumen im Oschatzer Fliegerhorst eine Mini-Kinderkrippe einzurichten.

Bis zu fünf Kinder im Alter zwischen einem und drei Jahren darf sie nach einer umfangreichen Aus- und Weiterbildung betreuen. „Ich habe einen 180stündigen Qualifizierungskurs absolviert und darf mich jetzt ,Qualifizierte Kindertagespflegeperson’“, sagt die Oschatzerin. Die 56-Jährige ist die erste Oschatzer Tagesmutti, die den Eltern von Kleinkindern in der Stadt und im Umland ihren Betreuungsservice anbietet. Damit zieht Oschatz mit den Nachbarstädten Riesa, Döbeln und Torgau gleich. Dort gibt es schon seit einiger Zeit Tagesmuttis, die sehr erfolgreich arbeiten. „Bei einer Tagesmutti in Riesa habe ich ein Praktikum absolviert und konnte so auf der einen Seite nicht nur die tägliche Arbeit mit den Kindern, sondern auch die Verwaltungsseite kennenlernen“, meint Marina Winkler. Am 1. Juli möchte sie mit der Betreuung beginnen. „In den vergangenen Monaten habe ich ganz schön wirbeln können. Dabei ging es nicht um die fachliche Qualifikation, sondern auch um das Drumherum. Angefangen vom Zaun, der den Außenbereich umgibt, bis zur Einrichtung des Betreuungsraums, muss viel erledigt werden“, sagt die Bewohnerin des Fliegerhorstes. Die Mutter zweier erwachsener Kinder und inzwischen auch schon Großmutter hat sich im Vorfeld über die beruflichen Chanchen informiert, die es im Bereich der Kleinkinderbetreuung gibt. „Pro Jahr werden in Oschatz und in der näheren Umgebung rund 180 Kinder geboren. Da sollte schon möglich sein, dass ich die fünf Plätze bei mir im Fliegerhorst ausbuchen kann“, hofft die angehende Tagesmutti. Sie hat auch ein naturpädagogisches Konzept für die Betreuung ihrer Schützlinge erarbeitet. „Der Fliegerhorst bietet alle Möglichkeiten, um täglich in der frischen Luft unterwegs zu sein“, meint sie.

Sie sieht sich keineswegs als Konkurrenz für die bestehenden städtischen und freien Kindereinrichtungen. Diese Sicht wird auch von den Oschatzer Stadträten geteilt. Immerhin hat die Stadt Oschatz das Angebot der fünf Kindertagespflegeplätze in den Bedarfsplan des Jugendamtes aufgenommen. Bei der vergangenen Sitzung wurde auch der Finanzrahmen festgezurrt. Demnach zahlen Eltern für die Unterbringung ihres Kindes bei der Tagesmutti einen Betreuungssatz, der den städtischen Einrichtungen entspricht. Dabei richtet sich die Kalkulation an einem Schema aus, das vom Sächsischen Städte- und Gemeindetag vorgegeben wurde.

Interessierte Eltern, die das Tagesmuttiangebot von Marina Winkler kennenlernen möchten, erreichen sie unter den Rufnummern 03435 927819 und unter 015175068924 oder per E-Mail unter sonnenschein_klitzeklein@web. de.

Von Hagen Rösner

Oschatz 51.3006128 13.1059825
Oschatz
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