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Oschatz Masterplan für den Mügelner Bahnhof
Region Oschatz Masterplan für den Mügelner Bahnhof
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12:33 19.10.2011
Der Bahnhof in Mügeln soll in Zukunft attraktiver gestaltet werden. Das Vorhaben ist Bestandteil eines Masterplanes.

Von heinz Großnick

Seit 1. Januar kümmert sich Kathleen Schramm vom Tourismusverband Sächsisches Burgen- und Heideland darum. Die Tourismusmanagerin wird durch den Zweckverband Döllnitzbahn kofinanziert.

Haschke spricht von "themenspezifischer Gestaltung, beispielsweise könnten Versammlungsräume entstehen, ein Shop für Fahrkartenausgabe eingerichtet werden oder auch eine Mietstation für Elektrofahrräder. "Wir haben auf dem Güterbahnhof zurzeit eine kleine Ausstellung. Diese muss aber überarbeitet werden", kündigt Haschke an. Er könne sich auch vorstellen, in den beiden Bahnhöfen Oschatz und Mügeln jeweils eine Ausstellung einzurichten. Den Güterbahnhof als Veranstaltungsbereich für Kulturveranstaltungen, Präsentationen oder Kino zu gestalten, seien weitere Ideen. Auch der Lokschuppen könnte in Zukunft mit abgrenzbaren Wegen zu bestimmten Zeiten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Ebenso sollte die Gestaltung des Außenbereiches in Angriff genommen werden. "Es gibt zum Beispiel Vorschläge zur Ausstellung von Bahnzeichen aller Art sowie die Darstellung des Gütertransportes, wie er in der Vergangenheit mit Kaolin, Kohle und Rüben eine Rolle gespielt hat." Ernsthaft soll in ferner Zukunft ebenso über die Schaffung eines Schlafwagenhotels nachgedacht werden. Im Mittelpunkt der Bemühungen stehe die Schaffung einer geschlossenen Pflasterung im Bahnhofsbereich, um damit bessere Voraussetzungen für Veranstaltungen jeglicher Art zu schaffen. "Wir werden auf jeden Fall eine vorzeigbare Wagenmeile schaffen. Das ist relativ einfach umsetzbar. Die Wagen sind vorhanden, es muss nur Ordnung reingebracht werden", so Haschke. Auch die Entsorgung der Altschwellen und die Schaffung eines geordneten Lagerplatzes für das Gleisbaumaterial betrachtet Haschke als eine der nächsten Aufgaben. Nicht unerwähnt möchte der Geschäftsführer allerdings die Tatsache lassen, dass die Döllnitzbahn mittlerweile einen Investitionsstau von fast 2,5 Millionen Euro habe. Das betreffe besonders die Gleisanlagen und Brücken. Da das Unternehmen zehn Prozent der Kosten einsparen müsse, sei auch der ursprünglich geplante behindertengerechte Umbau eines Fahrzeuges derzeit nicht möglich.

"Wir möchten im nächsten Jahr über den Tourismusverband eine Tagespauschale Döllnitzbahn mit Angeboten der Stadt Oschatz verbinden und wollen versuchen, das Obstland mit ins Boot zu holen", informiert Kathleen Schramm über weitere Vorhaben.

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