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Matsch-Fußweg in der Oschatzer Härtwigstraße mit Betonpflaster erneuert

Baustelle Matsch-Fußweg in der Oschatzer Härtwigstraße mit Betonpflaster erneuert

Ein weiterer Abschnitt der Oschatzer Härtwigstraße wird neu gebaut. Es handelt sich um den Fußweg in Höhe des Sportplatzgeländes. Besonders die Schüler der Robert-Härtwig-Schule und der Grundschule Zum Bücherwurm freuen sich darüber. Für viele von ihnen ist die Straße Teil ihres täglichen Schulweges.

Die Firma Höptner Straßen- und Tiefbau OHG übernimmt die Bauarbeiten am Fußweg.

Quelle: Matthias Klöppel

Oschatz. Der Fußweg in der Härtwigstraße ist in Höhe des Sportplatzgeländes auf einer Länge von rund hundert und einer Breite von etwa zwei Metern grundhaft erneuert worden. Laut Hauptamtsleiter Manfred Schade ist die Befestigung durch rechteckige Pflastersteine aus Beton erfolgt. Außerdem gibt es einen neuen Straßenbord und eine neue Entwässerungsrinne. Die Gesamtkosten sollen sich auf rund 33 000 Euro belaufen. Bis Weihnachten ist die zuständige Baufirma Höptner Straßen- und Tiefbau OHG aus Liebschützberg mit den Arbeiten fertig geworden.

Schüler froh über Sanierung

Die Sanierung freut besonders die Schüler der nahe gelegenen Robert-Härtwig-Schule und der Grundschule Zum Bücherwurm. „Ich finde es gut, dass hier etwas gemacht wird“, sagt die 16-Jährige Sophie Gruhne. „Dann bleiben die Schuhe endlich sauber.“ Auch der vier Jahre jüngere Marcus Müller betont: „Es ist auf jeden Fall besser. Man macht sich nicht mehr so schmutzig. Außerdem ist es leichter zu laufen.“

Für viele Schüler ist die Härtwigstraße Teil ihres täglichen Schulweges. Doch bei regnerischem Wetter verwandelte sich der Gehweg regelmäßig in einen Matschparcours. Wer ihn dann trotzdem benutzte, kam häufig mit schlammverkrustetem Schuhwerk nach Hause. Probleme gab es zudem bei winterlichen Temperaturen. Der Weg sei dann immer wieder gefroren und sehr rutschig gewesen, beteuern die Schüler. „Auch deshalb erhält der Neubau einen fachgerechten Unterbau mit Frostschutz- und Tragschichtmaterial“, erläutert Schade.

Gleich mehrere Baustellen im Umfeld der Schule

Neben den Arbeiten am Fußweg haben die Schüler noch mit weiteren Baustellen im nahen Umkreis der beiden Schulgebäude zu kämpfen. Gleich mehrere davon befinden sich zum Beispiel im Kreuzungsbereich Härtwigstraße/Bahnhofstraße. Darüber hinaus wird aktuell in der Härtwigstraße/Ecke Bergstraße ein Haus umfangreich saniert. Insgesamt ist es ein schwieriges Verkehrsumfeld, vor allem für Kinder und Jugendliche.

Umso erfreuter zeigt sich Kerstin Wasiak über die Bauarbeiten an dem bis dato besonders witterungsanfälligen Fußweg. „Es ist eine Erneuerung, die ich begrüße“, sagt die Leiterin der Oberschule Robert Härtwig. Wie die Schüler sei auch sie bei schlechtem Wetter stets auf die Straße ausgewichen. Frust sei dadurch allerdings nicht aufgekommen. „Wir kannten es ja gar nicht anders.“ Selbst dem Umstand, dass durch die Baustelle einige Parkplätze in der Straße verloren gehen, blickt sie gelassen entgegen: „Das ist ein Nachteil, den man gerne erträgt.“

Elternrat begrüßt Investition

Im Elternrat der Härtwig-Schule ist das Thema bislang noch nicht zur Sprache gekommen. Die Vorsitzende Claudia Schlotte gibt aber zu verstehen, dass die Modernisierung des Gehweges auch dort grundsätzlich befürwortet wird. Gegenüber dieser Zeitung teilt sie mit: „Wir freuen uns, dass die Sicherheit der Kinder gewährleistet wird, auch weil die Verkehrssituation in der Straße viele Gefahren birgt.“

In den vergangenen Jahren kam immer wieder Kritik am Zustand der Härtwigstraße einschließlich des Fußweges auf. Doch die Stadt konnte nach eigener Aussage kaum etwas dagegen unternehmen – in erster Linie aus finanziellen Gründen. Daher sei versucht worden, so Hauptamtsleiter Schade, die Straße über mehrere Jahre hinweg abschnittsweise mit einer jeweils jährlichen, kleinen Summe zu erneuern. Aktuell handele es sich um den dritten Bauabschnitt nach 2007 und 2013. Der vierte, der den östlichen Gehweg betreffe, soll im kommenden Jahr folgen. Später werde noch die Fahrbahn neu gebaut.

Von Matthias Klöppel

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