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Meilensteine gesetzt

Meilensteine gesetzt

Horst Wunder hat als Leitender Notarzt seit 1971 nicht nur "Spuren hinterlassen, sondern Meilensteine", würdigte Angelika Stoye, Ordnungsdezernentin beim Landratsamt Nordsachsen, die Arbeit des Arztes, der gestern nach 42 Jahren als dienstältester Notarzt im Landkreis in den Ruhestand verabschiedet wurde.

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Frank Breitfeld, Anne Lissner, Dr. Horst Wunder, Angelika Stoye und Andy Schmidt (v.l.)gestern bei der Verabschiedung in der Rettungswache Oschatz.

Quelle: Dirk Hunger

Dr. Die Verabschiedung fand genau an dem Ort statt, mit dem er als Notarzt die meiste Verbindung hatte: in der Rettungswache an der "Collm Klinik". Mit dabei waren Angelika Stoye, der Leiter des Eigenbetriebes Rettungsdienst Frank Breitfeld, Anne Lissner, Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbandes Torgau-Oschatz und Andy Schmidt, Leiter des DRK-Rettungsdienstes beim Landratsamt.

 

Die Dezernentin ging auf einige Stationen des beruflichen Lebens von Dr. Wunder ein. Sie erklärte, dass er bereits als junger Sanitäter tätig war, die Schnelle Medizinische Hilfe mit aufgebaut hat, 1991 den ersten Rettungshubschrauber - damals noch in der Gänsegrube - hat landen und starten sehen. Auch bei der Fußball-Weltmeisterschaft war er mit im Einsatz. Und beim G8-Gipfel in Heiligendamm 2007 war Dr. Horst Wunder einer der Notärzte, die für das Wohl der Teilnehmer verantwortlich waren. Ihm sei es auch gelungen, eine Landemöglichkeit für den Hubschrauber in Wermsdorf zu finden. Nicht selten gehe es bei der Menschenrettung um Minuten.

 

Wie viele Einsätze er in dieser Zeit gefahren ist, kann er übrigens nur vermuten. "Bis zur Wende waren es rund 1000." Vermutlich würden von damals bis heute 3000 nicht reichen.

 

Wunder bedankte sich bei den Mitarbeitern im Rettungsdienst, bei der Feuerwehr, bei der Polizei und bei den Verantwortlichen im Landratsamt. "Die Arbeit hat mir viel Freude gemacht. Notarzt sein, muss man wollen", sagte er, nutzte aber auch die Gelegenheit, einige kritische Worte los zu werden.Zu einigen Neuerungen im Rettungsdienst sagte er: "Das entscheiden Leute, die die Praxis nicht kennen". Das ärgere ihn.

 

Und wenn er sehe, wie viele Millionen Euro in den Sand gesetzt würden, könne er das erst recht nicht verstehen. Andere wären für Zuwendungen dankbar. Andererseits betonte er: "Wir helfen gern in anderen Regionen wie Riesa und Ostrau aus. Schließlich ist die Ausrüstung unseres Rettungsdienstes absolute Spitze." Darauf sei er stolz. Zudem betonte Dr. Horst Wunder, weiterhin auch gern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Gabi Liebegall

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