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Mini-Anteil an der Oschatz Netzgesellschaft

Mini-Anteil an der Oschatz Netzgesellschaft

Die Oschatz Netz GmbH & Co. KG sind die Oschatzer Stadtwerke. Am Dienstag entschieden die Oschatzer Stadträte, einen 0,02-prozentigen Anteil der Oschatz Netz zu kaufen und gleichzeitig beschlossen sie den auf 20 Jahre befristeten Konzessionsvertrag mit dem Unternehmen abzuschließen.

Oschatz. Von Hagen Rösner

 

 

 

Einen Tag nach dem Beschluss der Stadträte warnt Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) vor zu großen Erwartungen: "Das Unternehmen ist eine reine Eigentümer-Gesellschaft. Sie handelt nicht mit Strom und wird das städtische Stromnetz auch nicht bewirtschaften, sondern verpachtet das Netz zur Bewirtschaftung." Sitz ist derzeit der Energiestützpunkt in der Filderstädter Straße. Das Unternehmen verfügt über die elektrische Infrastruktur der Stadt Oschatz mit allen Ortsteilen.

"Wir stehen ganz am Anfang einer Entwicklung und haben uns mit dem Gesellschaftervertrag und dem Anteil von 0,02 Prozent an der Oschatz Netz viele Optionen offen gelassen", meint der städtische Kämmerer Jörg Bringewald, der das Geschäft mit der EnviaM eingefädelt hat. Auch bei der EnviaM ist diese Art der Zusammenarbeit mit einer Kommune Neuland, wird hausintern bei dem Versorgungsunternehmen das "Oschatzer Modell" genannt.

Tatsächlich wird die Stadt Oschatz mit ihrem Mini-Anteil kein Geld verdienen. Den Vorteil sehen Kretschmar und Bringewald ganz woanders. "Als Mitgesellschafter haben wir die Einsichtsmöglichkeit in alle Unterlagen, können so unser städtisches Netz und die Wirtschaftlichkeit besser beurteilen", so Oberbürgermeister Kretschmar. "Wenn wir später Entscheidungen treffen, können wir dies als Mitgesellschafter auf Grund von Fakten tun und sind nicht auf Informationen aus zweiter Hand angewiesen", ergänzt Bringewald. Und Entscheidungen werden in den kommenden Jahren anstehen. So muss sich die Stadt bis zum 31. Dezember 2017 entscheiden, ob sie ihren Anteil von 0,02 Prozent auf 51 Prozent aufstocken möchte. Die zweite Stufe läuft dann bis zum 31. Dezember 2032, dann hat die Stadt die Option, ihren Anteil auf 74,9 Prozent aufzustocken. Zu diesem Zeitpunkt müsste aber auch der Stadtrat neu über die Konzessionsvergabe beraten.

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