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Oschatz Mirko Rebholz macht’s – Liebschützberg hat seit dem Wochenende einen neuen Wehrleiter
Region Oschatz Mirko Rebholz macht’s – Liebschützberg hat seit dem Wochenende einen neuen Wehrleiter
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09:55 16.02.2016
Bürgermeister David Schmidt gratuliert dem neuen Vize-Wehrleiter Mirko Rebholz. Quelle: Dirk Hunger
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Borna

Zur Delegiertenversammlung der neun Liebschützberger Wehren trafen sich am Sonnabend 51 Kameradinnen und Kameraden in der Pfarrscheune. Bürgermeister David Schmidt begrüßte sie und die Gäste vom Kreis- und Landesfeuerwehrverband.

Vor der Wahl eines neuen Gemeindewehrleiters und seines Stellvertreters legte René Tschierske, der dieses Amt im Juli vorigen Jahres kommissarisch übernommen hatte, Rechenschaft über diesen Zeitraum ab. Im Jahr 2015 haben demnach die Ortsweheren der Gemeinde elf junge Kameraden aufgenommen und gleichzeitig zehn Mitglieder verloren. Aktuell würden den neun Wehren 257 Kameraden angehören, davon 165 aktive.

Insgesamt seien im vergangenen Jahr 40 Mal Wehren der Gemeinde alarmiert worden und zu 21 Einsätzen ausgerückt. Fünfmal sei man zu technischen Hilfeleistungen nach Unwettern gerufen worden. „Das markanteste Ereignis war sicher der Brand einer Strohlagerhalle am 14. Oktober“, sagte René Tschierske. Es habe gezeigt, dass alle Wehren einsatzbereit seien und dass die Alarm- und Ausrückeordnung den Erfordernissen entspreche.

„Sehen lassen“ kann sich nach Tschierskes Einschätzung der Stand der Ausbildung in den Wehren. In den Ortswehren seien weit über 3800 Ausbildungsstunden absolviert worden. Sieben Kameraden hätten Lehrgänge der Kreisausbildung besucht. Allerdings habe den Wehren der Gemeinde nur ein Lehrgangsplatz an der Landesfeuerwehrschule Nardt zur Verfügung gestanden.

René Tschierske hob die engagierte Arbeit hervor, die in der Jugendfeuerwehr geleistet werde. Er sei froh darüber, dass sie von Kameraden aus drei Ortswehren betreut würde.

Nach diesem Rechenschaftsbericht stimmten die Kameraden dem Vorschlag zu, dass Bürgermeister David Schmidt sowie Klaus-Günter Terpe und Karsten Saack das Wahlgremium bilden. Im Anschluss hatten die 51 stimmberechtigten Kameradinnen und Kameraden in geheimer Wahl über den neuen Gemeindewehrleiter zu befinden. Auf den Stimmzetteln standen zwei Namen: Mirko Rebholz und René Tschierske. Bei zwei ungültigen Stimmen konnte Mirko Rebholz mit 39 Stimmen eine deutliche Mehrheit für sich gewinnen. Obwohl für das Ehrenamt des stellvertretenden Gemeindewehrleiters drei Kameraden kandidierten, fiel auch diese Entscheidung im ersten Wahlgang. Mit 34 von 51 gültigen Stimmen erhielt Marcus Müller von der Feuerwehr Zaußwitz die absolute Mehrheit. Thomas Schmolke erhielt neun und Mirko Wahrig acht Stimmen. Mirko Rebholz und Markus Müller sind, wenn der Gemeinderat dieses Ergebnis bestätigt, für fünf Jahre gewählt.

Als Herausforderung der Arbeit in den nächsten Jahren bezeichnete Mirko Rebholz die Einführung des Digitalfunks und die Beibehaltung, vielleicht auch den Ausbau der gegenwärtigen Einsatzbereitschaft der Wehren. Außerdem wolle er die Zusammenarbeit der Ortswehren voranbringen.

Von Axel Kaminski

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