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Oschatz Mit Schutzanzug ins Platsch: Umweltzug der Oschatzer Feuerwehr führt Übung durch
Region Oschatz Mit Schutzanzug ins Platsch: Umweltzug der Oschatzer Feuerwehr führt Übung durch
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16:15 18.11.2012
Wichtige Vorschrift: Nach dem Einsatz müssen die Helfer in den Chemikalienschutzanzügen dekontaminiert werden. Dazu wird eine Spezialdusche aufgebaut, in der mögliches Gas, das sich auf die Anzüge gelegt haben könnte, abgewaschen wird. Quelle: Dirk Hunger
Oschatz

Angenommen wurde, dass an einem der Chlorgasbehälter ein Leck aufgetreten ist, aus dem nun Chlorgas austrat. Übungen wie diese sind wichtig für die gesicherten Abläufe im Oschatzer Freizeitbad - und für die Routine der Kameraden. "Wir üben so etwas regelmäßig, vor allem seit wir intern den Umweltzug unserer Wehr aufgebaut haben", sagte Kai Grieser.

Bevor die Helfer an den Einsatzort eilten, mussten die Chemikalienschutzanzüge angelegt werden. Damit sollen die Feuerwehrleute vor austretenden Flüssigkeiten und Gasen geschützt werden. Ihre Aufgabe sei es dann gewesen, den Gasbehälter zu verschließen und ein weiteres Verbreiten des Chlorgases zu verhindern. Die ganze Übung habe rund 90 Minuten gedauert und sei auch vom Zugführer des Gefahrgutzuges Schildau beobachtet worden.

"Uns war es wichtig, dass die Kameraden ruhig und routiniert an ihre Aufgaben gehen und Gelegenheit haben, die wichtigen Abläufe zu verinnerlichen", sagte Kai Grieser. Für erhöhte Schwierigkeiten habe die Betätigung in den Schutzanzügen und die beengte Platzsituation gesorgt. "Aber das muss man im Ernstfall eben auch meistern."

Letztlich habe die Zusammenarbeit sehr gut funktioniert, und der Badbetrieb für die Platsch-Gäste musste nicht beeinträchtigt werden. Komme es tatsächlich zu einem Ernstfall würden noch viel mehr Kameraden auch von umliegenden Wehren ausrücken. Außerdem müssten die Badegäste evakuiert und das Gelände weiträumig abgesperrt werden, so Grieser.

J. Brechlin

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