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Oschatz Mit dem Rad in die Kirchen der Oschatzer Region
Region Oschatz Mit dem Rad in die Kirchen der Oschatzer Region
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16:44 18.04.2014
Haben den Oschatzer Löwen im Sucher: Die Projektpartner aus sechs europäischen Ländern werden von Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (l.) und der Leiterin der Oschatz-Information Ute Oehmichen (r.) mit den Oschatzer Sehenswürdigkeiten bekannt gemacht. Quelle: Dirk Hunger

"Wir wollen Kirchen im ländlichen Raum vernetzen - und das auch international", sagt Jana Barth. Sie koordiniert das Projekt Thetris, in dessen Rahmen der Kirchenradweg entstehen soll. Am Donnerstag waren die Projektpartner aus Österreich, Polen, Slowenien, Ungarn, Italien, Slowakei und Tschechien zum Erfahrungsaustausch zu Gast in Oschatz, ließen sich hier die beiden beteiligten Gotteshäuser - St. Aegidien- und Klosterkirche - sowie weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigen. Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) steht dem Projekt aufgeschlossen gegenüber: "Wir haben uns vorgenommen, Oschatz stärker an das überregionale Radwegenetz anzubinden. Mit dem Auto ist Oschatz gut zu erreichen, mit dem Fahrrad noch nicht."

Das könnte sich - zumindest etwas - durch den geplanten Kirchenradweg verbessern. Die Gesamtstrecke ist 130 Kilometer lang. In der Region werden vorhandene Radwege wie der Rio-Radweg zwischen Oschatz und Riesa genutzt. Neben den beiden Oschatzer Kirchen werden die Gotteshäuser in Borna, Liebschütz, Schmorkau und Terpitz einbezogen. Die Oschatzer Klosterkirche sowie die Gotteshäuser in Borna und Terpitz sollen zudem mit mehrsprachigen Informationstafeln ausgestattet werden. "Die Route hat die Form eines Herzens", betont Koordinatorin Barth.

Ab dem Sommer dieses Jahres sollen sich die Radfahrer in den teilnehmenden Kirchen ihren Besuch per Stempel bestätigen lassen können. "In den Tourismusinformationen gibt es dann für die gesammelten Stempel zum Beispiel einen ermäßigten Eintritt für Führungen", erklärt Jana Barth. Auf diese Weise sollen auch andere Sehenswürdigkeiten wie Museen oder historische Denkmale von den Radfahrern profitieren. Ab Sommer, so Barth, wird dann auch eine Radwanderkarte für die Kirchentour angeboten.

iIm Vorjahr startete ein Fotowettbewerb in allen Thetris-Ländern. Insgesamt wurden 42 Motive von 16 Kirchen am Radweg eingereicht. Den ersten Preis hat Katharina Georgie aus Lommatzsch mit einem Motiv der Oschatzer St. Aegidienkirche gewonnen.

Frank Hörügel

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