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Oschatz Mit der Nadel gegen Virus
Region Oschatz Mit der Nadel gegen Virus
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17:10 23.02.2012

Von Gabi Liebegall

Dann müssen sie schnell einmal mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit - mit und ohne Fieber - fertig werden.

Im Vorteil ist derjenige, der sich gegen Grippe impfen lässt. "Wir haben in diesem Jahr bisher so gut wie noch keine Influenzaerkrankungen (Grippe). Gemeldet wurden in unserem Landkreis zwei Grippefälle. Im Vorjahr waren es 73", so Gudrun Pauksch, Hygieneingenieurin beim Landratsamt.

Meldungen über Erkältungskrankheiten wie Bronchitis, Halsentzündungen und ähnliches erhalte die Behörde wöchentlich aus etwa 17 Arztpraxen verteilt über den ganzen Landkreis zur Stichpunktkontrolle. Die gemeldeten Fallzahlen könnte man als leicht erhöht bezeichnen.

Dem Landratsamt seien aus Kindereinrichtungen in der vergangenen Woche zwei Häufungen mit Erkältungskrankheiten gemeldet worden. Einmal im Altkreis Torgau und einmal im Altkreis Delitzsch. Aus der Oschatzer Region sei bisher noch nichts gekommen.

Insgesamt zur Impfsituation erklärte Amtsärztin Ellen Futtig, dass vor allem im "Kindes- und Schulalter gut mit den Impfungen klappt". Erwachsene, die regelmäßig zum Hausarzt gehen und mit dem Kind zum Pädiater, würden immer an die anstehenden Impfungen erinnert.

Auf die Frage, ob sich im Impfkalender in den vergangenen Jahren etwas verändert hat, sagte sie: Grundsätzlich nichts. "Es gibt immer mehr Impfstoffe und Kombi-Impfungen", damit gerade bei Kindern nicht so oft gestochen werden muss. Und Erinnerungsschreiben an säumige Eltern, wie gerade von der Politik vorgeschlagen, seien in Nordsachsen auch nicht notwendig, weil bei Arztbesuchen doch regelmäßig kontrolliert werde, ob alle Impfungen auf dem aktuellen Stand sind. Das sei zum Beispiel auch eine Aufgabe der Betriebsärzte. Und wenn doch eine Impfung fehlt, müsse die "frühestmöglich nachgeholt werden".

Wichtig sind Impfungen in folgendem Alter: ab der 7. Lebenswoche, ab 3., ab 7., ab 13. Lebensmonat und ab 6. Lebensjahr, ab 11., vom 13. bis 18., ab 50., ab 60. und alle 10 Jahre.

iDer Impfkalender ist zu finden unter: http://www.familie.sachsen.de/7530.html

Von Gabi Liebegall Nordsachsen/Region Oschatz. Trotz unkalkulierbarer Witterung gibt es keine schwerwiegenden Erkrankungen in der Region Oschatz. Trotzdem: Die krassen Temperaturunterschiede und Begleiterscheinungen wie Wind, Regen oder Schneeregen machen vielen Leuten zu schaffen. Dann müssen sie schnell einmal mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit - mit und ohne Fieber - fertig werden. Im Vorteil ist derjenige, der sich gegen Grippe impfen lässt. "Wir haben in diesem Jahr bisher so gut wie noch keine Influenzaerkrankungen (Grippe). Gemeldet wurden in unserem Landkreis zwei Grippefälle. Im Vorjahr waren es 73", so Gudrun Pauksch, Hygieneingenieurin beim Landratsamt. Meldungen über Erkältungskrankheiten wie Bronchitis, Halsentzündungen und ähnliches erhalte die Behörde wöchentlich aus etwa 17 Arztpraxen verteilt über den ganzen Landkreis zur Stichpunktkontrolle. Die gemeldeten Fallzahlen könnte man als leicht erhöht bezeichnen. Dem Landratsamt seien aus Kindereinrichtungen in der vergangenen Woche zwei Häufungen mit Erkältungskrankheiten gemeldet worden. Einmal im Altkreis Torgau und einmal im Altkreis Delitzsch. Aus der Oschatzer Region sei bisher noch nichts gekommen. Insgesamt zur Impfsituation erklärte Amtsärztin Ellen Futtig, dass vor allem im "Kindes- und Schulalter gut mit den Impfungen klappt". Erwachsene, die regelmäßig zum Hausarzt gehen und mit dem Kind zum Pädiater, würden immer an die anstehenden Impfungen erinnert. Auf die Frage, ob sich im Impfkalender in den vergangenen Jahren etwas verändert hat, sagte sie: Grundsätzlich nichts. "Es gibt immer mehr Impfstoffe und Kombi-Impfungen", damit gerade bei Kindern nicht so oft gestochen werden muss. Und Erinnerungsschreiben an säumige Eltern, wie gerade von der Politik vorgeschlagen, seien in Nordsachsen auch nicht notwendig, weil bei Arztbesuchen doch regelmäßig kontrolliert werde, ob alle Impfungen auf dem aktuellen Stand sind. Das sei zum Beispiel auch eine Aufgabe der Betriebsärzte. Und wenn doch eine Impfung fehlt, müsse die "frühestmöglich nachgeholt werden". Wichtig sind Impfungen in folgendem Alter: ab der 7. Lebenswoche, ab 3., ab 7., ab 13. Lebensmonat und ab 6. Lebensjahr, ab 11., vom 13. bis 18., ab 50., ab 60. und alle 10 Jahre.

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