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Oschatz Modenacht liegt weiter im Trend: Händler senden positive Signale für 2016
Region Oschatz Modenacht liegt weiter im Trend: Händler senden positive Signale für 2016
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16:15 28.09.2015
Die Modenacht hat noch längst nicht ausgetanzt. Die Veranstaltung 2015 wurde als Erfolg gewertet. Quelle: Dirk Hunger
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Oschatz

Von Hagen Rösner

In den vergangenen Jahren war die Auswertung eher eine lästige Begleiterscheinung. Doch am Dienstag drängten sich 25 Oschatzer Innenstadthändler eng um den Tisch im Fürstenzimmer des Schwans. "Ich bin echt erstaunt, wie viel Interesse die Auswertung bei den Händlern findet", so Bettina Schütze von Vorstand der Werbegemeinschaft.

"Wir wollen hier sowohl über die positiven als auch über die negativen Eindrücke von der Modenacht sprechen", verdeutlichte Vereinschefin Carola Schönfeld. Dabei sollte jedes Mitglied seine Eindrücke schildern. "Wir hatten vor nicht allzu langer Zeit ein Treffen, bei dem alles auf der Kippe stand. Wir haben uns aber zusammengerauft und ich denke, wir haben eine tolle Modenacht hingelegt. Dafür möchte ich mich bei allen, die mitgemacht haben, bedanken", sagt Steven Dornbusch, der für die Organisation der Nacht verantwortlich war.

"Dafür, dass es aus der Not heraus geboren war, ist es super geworden. Mir hat es sehr gut gefallen. Klar, dass es auch Kritikpunkte gibt wie die schlechte Beleuchtung am Laufsteg oder die schlechte Sicht. Aber das lässt sich bei der nächsten Veranstaltung abstellen", sagt Maik Wächtler.

"Ich persönlich würde nicht unbedingt an dem Ort für die Bühne festhalten. Da hat es Probleme mit dem Durchgang hinter der Bühne gegeben. Das haben wir alles schon mal besser hingekriegt. Aber das sind Punkte, die vom Besucher nicht so wahrgenommen wurden. Ich denken auch, dass die Modenacht bei den meisten Leuten sehr gut angekommen ist", meinte Frank Schneider, der allerdings von der Idee einer Verbindungsachse der Modenacht von der Lutherstraße bis zum Neumarkt nicht abrücken will. "Auch für uns vom Thomas-Müntzer-Haus war die Modenacht in Ordnung, die Umsätze waren gut, das Flair war gut. Vielleicht hätten wir die After-Show-Party im Foyer des Müntzer nicht absagen sollen, weil das bestimmt ganz gut geworden wäre", so Iris Kübler, Chefin der Oschatzer Freizeitstätten GmbH. Einen Wermutstropfen gab es auch von Helga Lämmer von Charme Dessous & Bademoden. Sie hatte beobachtet, dass ihre Models von Zuschauern begrabscht worden waren und sich dazwischen gestellt. Sie kritisierte, dass die Sicherheitsleute hier zu lasch reagiert hätten.

Positive Signale gab es auch von Ines Schurig (Vitalio) und Katrin Hanel (Intersport), die sich in diesem Jahr nicht aktiv an der Modenacht beteiligt hatten. Sie bekundeten Interesse, im kommenden Jahr wieder dabei zu sein.

Eine konkrete Aussage zum Mode-nacht im kommenden Jahr gab es unterdessen noch nicht. In den kommenden Wochen wollen sich die Mitglieder der Werbegemeinschaft zwanglos treffen, um gemeinsam über die Zukunft und eine bessere Zusammenarbeit zu reden.

© Kommentar

Aus der Oschatzer Allgemeinen Zeitung vom 24.09.2015

Rösner, Hagen

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