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Oschatz Mügeln tritt auf die Bremse: Tempo-30-Zone wird ausgeweitet
Region Oschatz Mügeln tritt auf die Bremse: Tempo-30-Zone wird ausgeweitet
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Für die gelb gekennzeichneten Straßen gilt jetzt Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde. Quelle: Stadtverwaltung Mügeln
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Mügeln

"Bereits mit dem Bau der Ortsumgehung Mügeln/Schweta hatten wir uns vorgenommen, die Straße verkehrsberuhigt zu bauen", erinnert Mügelns Bürgermeister Johannes Ecke (Freie Wählervereinigung Mügeln). Auf die Bremse gehen müssen bereits Autofahrer seit der Freigabe der grundhaft sanierten Ernst-Thälmann-Straße, wenn ihnen Fahrzeuge entgegenkommen.

Mit der neuen und vergrößerten verkehrsberuhigten Zone gehört auch der oft verwirrende "Schilderwald" der Vergangenheit an. "Die Mitarbeiter des Bauhofes haben den neuen Bereich bereits markiert und die nun überflüssig gewordenen Schilder entfernt sowie neue Tempo-30-Schilder aufgestellt", informiert der Bürgermeister. In diesem Sinne beantwortete er auch die Anfrage des Stadtrates Bernd Brink (SPD), der wissen wollte, ob die Erweiterung der verkehrsberuhigten Zone "in Sack und Tüten" sei. Das neue Beschilderungskonzept stehe.

Dass es nun für Fahrzeuge langsamer durch die Stadt gehe, sei auch ein Bedürfnis zahlreicher Bürger gewesen. "Viele sind damit sehr zufrieden, zum Beispiel die Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr. Auch die Senioren haben sich positiv geäußert. Ihnen kommt der beruhigte Stadtverkehr entgegen", hat Ecke in Gesprächen mit den Feuerwehrleuten und mit den Mitgliedern der Seniorenvereinigung festgestellt. Allerdings gebe es auch andere Reaktionen, verschweigt der Bürgermeister nicht und rät: "Die Leute sollten Geduld bewahren, es ist nur eine Gewöhnungsgeschichte." Was es weiterhin geben und zu Wartezeiten führen werde, sei der Begegnungsverkehr von Lieferfahrzeugen und Linienbussen in der verkehrsberuhigten Zone. Der Bürgermeister empfiehlt, dass die Lieferfahrzeuge nicht an der engsten Stelle parken müssten und die Zusteller und Kuriere durchaus ein paar Meter zu Fuß gehen könnten.

Ein weiterer positiver Aspekt des Ausbaus der Ortsdurchfahrt sei, dass zusätzliche Parkmöglichkeiten geschaffen worden seien, was sowohl den Geschäftsinhabern als auch ihren Kunden entgegenkomme. "Wir wollen, dass nur Besucherverkehr in die Stadt fährt und damit die Gewerbetreibenden unterstützt werden", nennt Johannes Ecke einen Grund für die zusätzlich geschaffenen Parkflächen im Zentrum.

Heinz Großnick und Axel Kaminski

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03.12.2015

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