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Mügeln will schrittweise Strom sparen

Straßenlampen und Elektroheizungen Mügeln will schrittweise Strom sparen

Der Stromzähler soll in den städtischen Immobilien von Mügeln durch Energieeinsparung langsamer laufen. Sie ist Eigentümer von 28 Liegenschaften mit einer sogenannten Wärmebezugsfläche von 18.900 Quadratmetern. Die jährlichen Energiekosten belaufen sich auf rund 223.000 Euro. Bereits 2013 gab es eine Auftaktberatung zum Thema Energieeffizienz.

Die Stadt Mügeln will den Stromverbrauch ihrer städtischen Immobilien Schritt für Schritt senken.

Quelle: dpa-Zentralbild

Mügeln. Die Stadt Mügeln hat die Absicht, den Energieverbrauch für ihre städtischen Immobilien schrittweise zu senken. Sie ist Eigentümer von 28 Liegenschaften mit einer sogenannten Wärmebezugsfläche von 18900 Quadratmetern. Die jährlichen Energiekosten belaufen sich auf rund 223.000 Euro. Bereits 2013 gab es im Rahmen einer öffentlichen Stadtratssitzung eine Auftaktberatung zum Thema Energieeffizienz. Jürgen Uhlig von der Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH (Kem) sprach damals von einem realistischen Einsparpotenzial von jährlich fünf bis zehn Prozent, also einer Summe von etwa 10.000 bis 25.000 Euro jährlich.

„Einsparmöglichkeiten betreffen größtenteils die Straßenbeleuchtung und Elektroheizungen, die irgendwann ausgetauscht werden müssen“, sagt Mügelns Bürgermeister Johannes Ecke (Freie Wählervereinigung Mügeln). Überall, wo Straßenbeleuchtung ausgetauscht werde, komme energiesparende LED-Lampen zum Einsatz. „Wir dimmen nachts die Straßenlampen“, so Ecke. „Dort, wo es möglich und nachts nicht viel los ist, werden zwei Lampen abgeschaltet und bleibt eine an“, ergänzt Mügelns Bauamtsleiterin Karin Uhde. Die Stadt habe bei Neuinvestitionen das Thema Energieeinsparung immer im Hinterkopf. Im Ortsteil Schweta wurde laut Ecke im Zuge der Baumaßnahme vom Energieunternehmen Mitnetz Erdkabel verlegt, die Straßenbeleuchtung soll bis Ende 2016 erneuert werden. Bis dahin sollen allerdings die Beleuchtungsmasten noch stehen bleiben, da die Stadt noch auf der Suche nach Fördermittel für die Realisierung des Vorhabens ist. Der letzte Sturm knickte im Ortsteil Zävertitz Strommasten um. Auch dort soll im nächsten Jahr die Beleuchtung erneuert und auf LED-Lampen umgerüstet werden. Im Mügelner Ortsteil Neusornzig sei dagegen bereits auf LED umgestellt worden.

Wenn die abgestufte ehemalige Staatsstraße 31 im nächsten Jahr weitergebaut wird, sollen auch dort Energiesparlampen zum Einsatz kommen. Das betrifft nach Angaben der Bauamtsleiterin die Oschatzer Straße in Schweta und die Mügelner Bahnhofstraße, die dann in die Dr.-Friedrichs-Straße übergeht. „2017 schwebt uns vor, die Döbelner Straße zu bestücken“, kündigt Uhde an. Darüber hinaus sei der überwiegende Teil der Stadtbeleuchtung bereits seit 20 Jahren ohnehin mit so genannten Natriumdampflampen ausgerüstet, die ebenfalls als energieeffizient gelten.

Was die Einsparung von Energie betrifft, könne von Seiten der Stadt aber keine allzu großen Investitionen erwartet werden. „Hauptaugenmerk sind der Ausbau der Ortsdurchfahrt, die Stadtsanierung und der Bahnhof. Wir können Energieeinsparung an den Objekten realisieren, die im Sanierungsgebiet liegen“, so die Bauamtsleiterin, denn für jede weitere Investition sei die Stadt auf Fördermittel angewiesen. Dennoch soll das Thema nicht aus den Augen verloren und Schritt für Schritt in die Tat umgesetzt werden.

So konnte beispielsweise bereits vor ein paar Jahren die Warmwasserbereitung in der Goetheschule über eine moderne Wärmepumpe realisiert werden. Warmes Wasser in der Turnhalle der Grundschule werde ebenfalls mit Solarmodulen unterstützt.

Von Heinz Großnick

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Mügeln
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