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Oschatz Mügelner Ofenkachelwerk stellt neue Mitarbeiter wegen guter Auftragslage ein
Region Oschatz Mügelner Ofenkachelwerk stellt neue Mitarbeiter wegen guter Auftragslage ein
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06:00 17.06.2016
Beim Brand in der Ruka-Ofenfabrik im September 2015 wurde eine Halle von den Flammen völlig zerstört. Quelle: Foto: Dirk Hunger
Mügeln

Für die Zukunft der nach einem Großbrand am 8. September 2015 in der Ruka-Ofenfabrik Mügeln völlig abgebrannte Halle gibt es noch keine Entscheidung. Ob, wann und in welcher Größenordnung ein Ersatzbau erfolgt, steht derzeit noch in den Sternen. „Die Entscheidung wurde zunächst vertagt“, sagte Herbert Konz, Technischer Werkleiter, auf Nachfrage dieser Zeitung. Bei dem Feuer kamen damals 84 Feuerwehrleute mit 23 Fahrzeugen zum Einsatz. Sie konnten das Gebäude zwar nicht mehr retten, aber ein Übergreifen auf eine benachbarte dreistöckige Produktionshalle verhindern. Den Schaden bezifferte Konz auf rund eine halbe Million Euro. Wie der Brand entstanden ist, konnte nicht geklärt werden. Die Untersuchungen dazu wurden eingestellt. Inzwischen habe die Versicherung die Schadensregulierung vorgenommen.

Positive Nachrichten kann Konz bezüglich der Produktionserweiterung melden. „Wir haben seit März sechs neue Mitarbeiter eingestellt, was sehr viel ist für uns ist. Unsere neuen Artikel sind sehr am Markt angenommen worden, die Messen sind sehr gut gelaufen und die neue Großkeramik mit 90 mal 44 Zentimetern wird schon nachgefragt.“ Dies sei der Trend, den Architekten den Bauherren empfehlen.

Die Ruka-Ofenfabrik beteiligte sich am Kachelofenbauertag in Linstob in Mecklenburg-Vorpommern und stellte Exponate auf der sogenannten Hagos-Börse in Stuttgart aus. Dabei handelt es sich um eine Genossenschaft, bei der die Ofenbauer auch die Produkte aus Mügeln kaufen können.

Aufgrund der gestiegenen Nachfrage sei die Zahl der Mitarbeiter in der Gießerei, im Lager und auch im Brennhaus aufgestockt worden, ebenso im Lager und Glasierbereich. „Zurzeit bekommen wir die Produktion mit der vorhandenen Betriebsfläche abgedeckt. Nichts desto trotz wollen wir sehen, dass die Brandruine so schnell wie möglich beseitigt wird“, versichert Konz. Im Unternehmen sind derzeit insgesamt 54 Mitarbeiter beschäftigt.

Von Heinz Großnick

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