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Oschatz Mügelner Ortsumgehung ist ein Unfallschwerpunkt
Region Oschatz Mügelner Ortsumgehung ist ein Unfallschwerpunkt
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13:32 25.04.2018
Dieser Nissan überschlug sich zwischen der Abfahrt Hohenwussen und Schweta und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer wurde schwerverletzt in eine Spezialklinik geflogen. Quelle: Sven Bartsch
Mügeln

Die Umgehungsstraße Mügeln ist und bleibt ein Unfallschwerpunkt. Erst am Sonnabend ereignete sich auf dem Abschnitt zwischen der Abfahrt Hohenwussen und Schweta erneut ein schwerer Verkehrsunfall. Aus bisher ungeklärter Ursache überschlug sich dort ein Nissan. Der schwer verletzte Fahrer musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht werden (wir berichteten gestern). Die Polizei ermittelt noch, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

Bereits im vergangenen Jahr befasste sich die Unfallkommission des Landkreises Nordsachsen mit der Problematik. Regelmäßig treffen sich die wichtigsten Steuerer des Straßenverkehrs, also Polizei, Kommunen, Straßenbauamt und Straßenverkehrsbehörde, zu Vor-Ort-Besichtigungen an neuralgischen Punkten. „Die neue Straße durchschneidet die alte Kreisstraße beziehungsweise Zeichaer Straße – nun kracht es dort immer wieder“, urteilte die Kommission damals. Als Sofortmaßnahme wurden dann Vorfahrt-beachten-Schilder an der Kreuzung Zeichaer Straße zum Stoppzeichen angebracht und Sichtachsen geprüft. Schließlich entschied die Kommission, die Zeichaer Straße von der Kreuzung abzutrennen, also dicht zu machen. Umgesetzt wurde dies allerdings nicht, da das Vorhaben auf massiven Widerstand von Bürgern stieß. Der vorgeschlagene Einbau eines Kreisverkehrs wurde abgelehnt. Bereits im August 2014 ließ der Leiter des Straßenverkehrsamtes Klaus Huth Mügelns Bürgermeister Johannes Ecke (Freie Wählervereinigung Mügeln) in einem Schreiben wissen: „Bauliche Defizite der neu errichteten Verkehrsanlage lassen sich bisher nicht feststellen.“ Der Amtsleiter versprach, dass man das Unfallgeschehen weiter beobachten und auswerten wolle. „Seitdem gab es zum Glück in diesem Bereich keinen schweren Unfall mehr“, resümiert Mügelns Bürgermeister.

Dennoch ereignen sich auf mehreren Abschnitten der Umgehungsstraße Schweta/Mügeln immer wieder Verkehrsunfälle, bei dem Menschen getötet oder schwer verletzt werden.

Von Seiten des Landratsamtes Nordsachsen werden in unregelmäßigen Abständen immer wieder Geschwindigkeitskontrollen im Tempo-70-Bereich durchgeführt und die Raser zur Kasse gebeten.

Von Heinz Großnick

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