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Oschatz Mügelner Storchenpaar im Liebesglück
Region Oschatz Mügelner Storchenpaar im Liebesglück
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16:34 09.04.2013
Deutlich erkennbar ist der Hühnerring am rechten Bein der Störchin. Den Ring hatten die Retter 2008 dem Tier zur Wiedererkennung angebracht. Seitdem kehrt die Störchin jährlich in ihren angestammten Horst zurück. Quelle: Sven Bartsch

Bei dem Vogel handelt es sich um jene Störchin, die 2008 in einer spektakulären Rettungsaktion aus dem Schornstein der Firma Fischer in Mügeln befreit wurde. Zwei Tage lang hatte die Verunglückte dort in der Esse fest gesessen und ums Überleben gekämpft (wir berichteten). Bei der nicht ganz ungefährlichen Rettungsaktion, die mehr als fünf Stunden in Anspruch nahm, musste damals der Schornstein aufgestemmt werden, um den verunglückten Vogel aus seiner misslichen Lage zu befreien. Harry Beck, Vorsitzender der Natur- und Umweltgruppe Mügeln, bezeichnete damals den Mügelner Bezirksschornsteinfegermeister Hans-Jürgen Höhne aufgrund seines waghalsigen Einsatzes auf der Esse als Held des Tages. Ohne ihn wäre die Rettung nicht gelungen, ist Beck noch heute überzeugt.

Weniger Glück hatte allerdings der Partner der Weißstörchin, der bei einem kräftigen Gewitter und nach einem Blitzschlag im August 2009 plötzlich sein Leben verlor.

Inzwischen hat die Störchin einen neuen Begleiter gefunden. Beide Vögel sind am 2. April aus ihrem Winterquartier zurückgekehrt. An diesem Tag wurden sie jedenfalls das erste Mal von Mügelner Bürgern gesichtet.

Dass das Storchenpaar nun wieder an seinem angestammten Platz in Mügeln ist, freut auch Achim Roth, Storchenbeauftragter für die Region. Er rechnet damit, dass auch in den nächsten Tagen weitere Tiere ihre Sommerquartiere im Altkreis Oschatz aufsuchen. "Noch fehlen die Störche aus Liptitz, Sörnewitz, Lampertswalde und Luppa. Mal sehen, ob der neue Horst in Calbitz angenommen wird." Über Mangel an Nahrung macht sich Roth keine Sorgen. "Die Felder sind schneefrei, und die Tiere finden dort genügend Mäuse." Heinz Großnick

Heinz Großnick

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