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Müll-Millionär sagt Tschüss

Müll-Millionär sagt Tschüss

Ralf-Dieter Lebe hat ein bewegtes Berufsleben hinter sich. "Aber jetzt ist Schluss", sagt er im Gespräch mit der OAZ. Am Montag hatte er nach 45 Arbeitsjahren seinen letzten Arbeitstag.

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Er hat gut lachen: Nach 45 Arbeitsjahren geht Ralf-Dieter Lebe mit 63 in den (Un)-Ruhestand. Der Mitarbeiter wurde von Ato-Chef Martin Klemm verabschiedet.

Quelle: Dirk Hunger

"Ich bin der dienstälteste Müllfahrer der Abfallwirtschaft Torgau-Oschatz (Ato - d. Red.)", betont er. Nach den Stationen Lehre, Armee und Glasseide, kam er 1987 zur Stadtwirtschaft und später zur Ato. Er erinnert sich, dass nach der Wende zweimal vierteljährlich am Stück Sperrmüll gefahren wurde. "Die Leute haben sich neu eingerichtet und sich ihrer alten Möbel entledigt." Jetzt werde zweimal im Jahr in jeder Kommune Sperrmüll gefahren und jeweils 14-tägig Pappe und Papier sowie Restmüll. Seit Lebe bei der Müllabfuhr beschäftigt ist, hat er "Pi mal Daumen" über fünf Millionen Papier- und über zwei Millionen Restmülltonnen entleert. Gefahren ist er mit dem Entsorgungsfahrzeug dabei über 562 500 Kilometer. Das entspricht etwa 14 Erdumrundungen - eine beeindruckende Statistik. Dabei gab und gibt es auch Ärgernisse, zum Beispiel, wenn die Bürger ihre Tonnen immer noch mit dem Griff nach hinten stellen. Einfacher ist es für die Müllmänner, wenn sie die Tonne nicht erst drehen müssen. Oder beim Sperrmüll: "Die Leute schmeißen vieles weg, was kein Sperrmüll ist, zum Beispiel Farbe oder Reifen." Dabei stehe alles im Abfallkalender. Das müsse dann extra entsorgt werden. Aber jetzt geht es nicht mehr um Kilometer und Kippungen. "Jetzt ruhe ich mich erst einmal etwas aus", so der Schönnewitzer. Am Sonnabend wurde Geburtstag gefeiert, und zwar gleich viermal: sein 63., der einer seiner Töchter, seines Schwiegersohns und der einer Enkelin. "Ich habe einen großen Garten und neun Enkel im Alter von zwei bis 18 Jahren." Da gebe es immer etwas zu tun. "Jungrentner" Lebe kann sich auch vorstellen, noch ein wenig zu arbeiten, zum Beispiel auf dem Grünschnittplatz in Naundorf. Gern möchte er auch Kegeln gehen. gl

Liebegall, Gabi

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