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Mülltonne für Energiesparlampen tabu

Mülltonne für Energiesparlampen tabu

Herbert Wolf wundert sich über ein Prospekt des Baumarktes Toom, das über die Entsorgung von ausgedienten Energiesparlampen informiert. Darin steht, dass diese Lampen keinesfalls im Hausmüll entsorgt werden dürften, sondern zu einer Annahmestelle gebracht werden müssten.

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Oschatz. Herbert Wolf wundert sich über ein Prospekt des Baumarktes Toom, das über die Entsorgung von ausgedienten Energiesparlampen informiert. Darin steht, dass diese Lampen keinesfalls im Hausmüll entsorgt werden dürften, sondern zu einer Annahmestelle gebracht werden müssten. "Da fährt doch niemand extra zur Deponie. Der normale Bürger schmeißt die Lampen doch in seinen Hausmüll", befürchtet der Oschatzer.

 

Energiesparlampen enthalten gegenüber den herkömmlichen Glühbirnen geringe Mengen des umwelt- und gesundheitsschädlichen Quecksilbers. "Auf der Verpackung weist eine durchgestrichene Abfalltonne darauf hin, dass Energiesparlampen aufgrund ihres Schadstoffgehaltes nicht über den Hausmüll entsorgt werden dürfen", informiert Martin Klemm, Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Torgau-Oschatz GmbH (A.TO). Die Landkreise seien gesetzlich zur kostenlosen Annahme von Energiesparlampen verpflichtet - zum Beispiel auf dem Betriebshof Rechau/Zöschau. Darüber hinaus können private Haushalte Energiesparlampen ebenfalls kostenlos am Schadstoffmobil abgeben. Der Tourenplan des Schadstoffmobils steht auf der Novemberrückseite des Abfallkalenders. "Bisher hat der Gesetzgeber nur die Landkreise und kreisfreien Städte als öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger zur kostenlosen Annahme von Energiesparlampen verpflichtet. Eine gesetzliche Rücknahmepflicht für den Einzelhandel besteht gegenwärtig nicht", so Klemm. Der Toom-Baumarkt sei dazu also nicht verpflichtet, könnte das jedoch auf freiwilliger Basis übernehmen.

Frank Hörügel

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