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Oschatz Musikalischer Sommergipfel im Lonnewitzer Musikhaus Korn
Region Oschatz Musikalischer Sommergipfel im Lonnewitzer Musikhaus Korn
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00:19 13.07.2017
Früh übt sich: Beim Summer Summit konnten sich Kinder auch mal am Schlagzeug ausprobieren. Quelle: Foto: Janett Rohnstock
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Lonnewitz

Wann ist der beste Moment, ein Instrument zu erlernen? Und vor allem wie? Diese Fragen konnte das Musikhaus Korn zumindest teilweise am Wochenende beantworten, denn wie gewohnt gipfelte der Sommer in Lonnewitz mit dem beliebten Summer Summit.

Auch die Gitarre konnte man mal ausprobieren. Quelle: Janett Rohnstock

Die 14. Ausgabe des Festes begann bereits in den Mittagsstunden für die jüngsten Musikliebhaber. Neugierig strömten die Familien auf das Festgelände. Gleich hinter dem Parkplatz zauberten die knalligen Hüpfburgen schon ein erstes Strahlen in die Kinderaugen. Doch das eigentliche Programm fand im Hof des Musikhauses Korn statt. Erleben, Anfassen und Ausprobieren lautete hier die Devise. „Ich finde, Musik gehört einfach zum Leben dazu wie das Salz in der Suppe. Ich freu mich auch riesig, dass meine Tochter sich hier an Instrumenten, die wir zuhause nicht haben, so richtig ausprobieren kann“, freute sich Karen Siebert, die wie viele andere Eltern ein schattiges Plätzchen suchte, während ihre Tochter Laura mit Begeisterung um das Schlagzeug herumlief. Sie musste nicht lange warten, denn die Musikschule Heinrich Schütz hatte eine Gruppe von Freiwilligen vor Ort, die den Kindern den ersten Umgang mit den Instrumenten erleichterten. Auch die Gitarre war dabei ein beliebtes Objekt. Brav standen Kinder aller Altersgruppen Schlange und warteten, bis sie an der Reihe waren.

Stationen für Nachwuchsmusiker

Der Instrumenten-Zirkel war natürlich nicht die einzige Station für die Nachwuchsmusiker. Reflexe konnten getestet werden, Geschicklichkeit erprobt und vieles mehr. An sechs Stationen gab es Stempel für die Besucher. Wenn die Karte voll war, war sie die Berechtigung, um an dem großen Gewinnspiel am Ende des Nachmittags teilzunehmen. Tolle Preise warteten auf die Gewinner. „Ich möchte das Keyboard so sehr gewinnen. Dann lerne ich tolle Lieder und spiele sie der Oma vor“, strahlte Maja Kinz voller Vorfreude. Die Erstklässlerin hatte aber dann leider bei der Auslosung kein Glück.

Das Konzept, die Gäste mit den Stationen und dem Gewinnspiel lange bei dem Sommerfest zu halten, ging auf. Die Nachmittagsstunden vergingen wie im Flug und als die Sonne tiefer sank, die Musik lauter wurde und Bands und DJs sich auf die Bühnen begaben, kamen auch die „Großen“, um den Gipfel des Sommers mit den Mitarbeitern des Musikhauses zu feiern. Das Publikum der Abendveranstaltung war bunt gemischt. Von Teenagern bis hin zur älteren Generation vermischte sich alles und zog neugierig und beschwingt von Bühne zu Bühne, um von allen Musikrichtungen einen Eindruck zu erhaschen. Insgesamt waren es in diesem Jahr vier verschiedene Bühnen, die die Gäste bis in die Morgenstunden bestens unterhielten.

Alte Schinken für die Tochter

Susann Berthel war mit ihrer Tochter gekommen, die stolz darauf war, mit den Großen mitzufeiern. Als dann die Klänge von Scooters „Hyper Hyper“ ertönten, musste Susann Berthel über das Augenrollen der Tochter schmunzeln. „Die Musik ist für mich die Musik meiner Jugend, für meine Tochter ist es aber ein wenig peinlich, was wir für alte Schinken hören.“

Von Janett Rohnstock

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