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Nach Kritik: Mügelns Ortsumgehung kommt auf den Prüfstand

Landesamt Nach Kritik: Mügelns Ortsumgehung kommt auf den Prüfstand

Mitte Dezember wandte sich Kai Scheller aus Schweta an das Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Leipzig und forderte Nachbesserungen an der Ortsumgehung Mügeln/Schweta. Hintergrund: zahlreiche Unfälle seit der Freigabe, mit Toten und Schwerverletzten.

Unfälle an den Kreuzungen der Ortsumfahrung Mügeln/Schweta erfordern seit der Freigabe immer wieder den Einsatz der Feuerwehr und anderer Rettungskräfte. Schwerpunkte sind dabei der Abzweig Schweta und die Zeichaer Straße.
 

Quelle: Dirk Hunger

Mügeln.  Auch eine Initiative im sozialen Netzwerk Facebook hat der junge Mann ins Leben gerufen. Scheller bat um Prüfung und begründete dies wie folgt: „Aufgrund vieler unübersichtlicher Kreuzungsbereiche kam es gehäuft zu Unfällen. Diese könnten durch Korrekturmaßnahmen in Zukunft reduziert werden.“

Jetzt erhielt der 32-Jährige Antwort von der Behörde. Carsten Ahner, Abteilungsleiter Konstruktiver Ingenieurbau in der Leipziger Niederlassung des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) äußert sich so: „Die Ortsumgehung der Staatsstraße 31 bei Mügeln wurde formal nach allen Regeln des Straßenbaus geplant und gebaut. Grobe Planungsfehler können wir nicht feststellen.“ Ahner vertritt weiterhin die Ansicht, dass die Sichtbeziehungen an allen Streckenabschnitten den Erfordernissen des Regelwerkes entsprechen.

Ein Lichtblick sind dann aber die weiteren Ausführungen des Abteilungsleiters. Abschließend teilt er mit: „Wir werden zusammen mit der Unfallkommission, die aus der Straßenverkehrsbehörde, der Polizei und uns als Baulastträger besteht, die Situation insgesamt noch einmal analysieren“. Dies, so Ahnert, werde „einige Zeit“ in Anspruch nehmen. Die Behörde werde über das Resultat der Analyse informieren. „Es ist immerhin ein Anfang“, kommentiert Kai Scheller die Antwort des Landesamtes. Er ist ebenso gespannt auf das Ergebnis wie Anwohner und weitere Interessierte: Auf der Facebook-Seite folgen den Bemühungen inzwischen rund 400 Männer und Frauen aus der gesamten Collm-Region.

Von Christian Kunze

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