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Oschatz Nach LVZ-Fahrradfest: Bornaer Heimkinder froh über spendable Sportler
Region Oschatz Nach LVZ-Fahrradfest: Bornaer Heimkinder froh über spendable Sportler
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00:35 11.07.2015
Konstanze Lange (l.) und Josephine Sönnichsen (r.) übergeben den Gewinn an Teamleiterin Carola Kurzbach (3.v.l.) und Heimbewohnerin Lea. Auch Bürgermeister Karl-Heinz Börtitz freut sich. Quelle: ak
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Borna

Von Axel Kaminski

"Beim Fahrradfest der Leipziger Volkszeitung am 26. April hatte unsere Firma einen Preis dafür bekommen, dass wir das zahlenmäßig stärkste Team an den Start gebracht hatten", berichtet Josephine Sönnichsen, Sponsoringverantwortliche bei Mitgas. Der Preis war ein Grillgutschein im Wert von 500 Euro. Es sei nicht so, dass es beim Versorgungsunternehmen keine Grillfreunde gäbe. Aber man sei sich schnell einig gewesen, den Gewinn für einen guten Zweck in der Region zu spenden.

An dieser Stelle kommt Konstanze Lange ins Spiel. Sie ist als Kommunalbetreuerin von Envia M - zu dieser Unternehmensgruppe gehört Mitgas - für Westsachsen zuständig und bei einem Termin auf dem Liebschützberger Gemeindeamt etwas übers Ziel hinausgeschossen. Dabei hat sie das benachbarte Wohnheim "entdeckt" und als möglichen Empfänger der Spende vorgeschlagen.

Mit dem Gutschein wollen die Heimbetreiber kein großes Grillfest für ihre Schützlinge und die gesamte Nachbarschaft veranstalten. Sie können, so ist es der Plan der Spender, frei über das Geld verfügen. "Da müssen wir natürlich schauen, was für uns wichtig ist und was dabei oberste Priorität hat", sagt Carola Kurzbach, Teamleiterin der Wohngruppe Endspurt. In den Kostensätzen, die der Träger des Heimes für die Kinder und Jugendlichen bekomme, sei alles Nötige für den Alltag enthalten. Aufwendungen für das Außengelände, die Fassade und ähnliches seien jedoch ein ständiger Kraftakt, der ohne Sponsoren nicht zu bewältigen sei. "Das nächste Projekt, das wir angehen wollen, ist unser Pool", berichtet Carola Kurzbach. Das Bassin im Garten erspare den Heimbetreibern aufwändige Fahrten in Freibäder. Leider sei vom Pool kaum mehr als Beton und Farbe übrig geblieben. Das Bassin müsse dringend saniert werden, damit das Wasser drin bleibt. Wenn das geschafft ist, könne man sicher auch ein kleines Grillfest veranstalten. Neben dem symbolischen Scheck hatten die Spender für jeden Heimbewohner ein Sparschwein zum Bemalen im Gepäck.

Axel Kaminski

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