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Oschatz Nach Razzia: 28-jähriger Oschatzer sitzt in Untersuchungshaft
Region Oschatz Nach Razzia: 28-jähriger Oschatzer sitzt in Untersuchungshaft
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13:11 05.11.2015
Die fünf mutmaßlichen Täter, die am Mittwoch in groß angelegten Razzien in Leipzig, Oschatz, Riesa und Meißen festgenommen wurden, sitzen in Untersuchungshaft. (Symbolfoto) Quelle: dpa
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Oschatz

Die fünf mutmaßlichen Täter, die am Mittwoch in groß angelegten Razzien in Leipzig, Oschatz, Riesa und Meißen festgenommen wurden, sitzen in Untersuchungshaft. Das sagte am Donnerstag Staatsanwalt Lorenz Haase von der Anklagebehörde in Dresden auf Anfrage. Alle fünf – auch der festgenommene 28-jährige Oschatzer – sind wegen einschlägigen Straftaten bereits polizeibekannt. Möglicherweise gehören ihre Taten zu der „Rubrik“ der Beschaffungskriminalität, um ihren Drogenkonsum finanzieren zu können. Allerdings wurde diese Aussage noch nicht bestätigt.

Verantworten müssen sich die mutmaßlichen Täter wegen mehrerer Straftatbestände, darunter Fälschung, Bandendiebstahl, gewerbsmäßiger Betrug, Eigentums- und Gewaltdirekte, Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz. Diese Vorwürfe werden sich in der Anklageschrift wieder finden.

Die einzelnen Höchststrafen liegen bei bis zu zehn Jahren Haft. Es kann davon ausgegangen werden, dass nach der Anklageerhebung für jeden Beschuldigten unterschiedliche Anklageschriften erstellt und Gesamtstrafen gebildet werden. Der Oschatzer, der auch in Riesa wohnt, wird sich wegen Betruges und Urkundenfälschung verantworten müssen. Die Höchststrafe für ihn liegt bei 15 Jahren, sagte Staatsanwalt Lorenz Haase.

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) hatte am Mittwochvormittag im Auftrag der Staatsanwaltschaft Dresden Wohnungen am Oschatzer Neumarkt durchsucht. Zeitgleich waren weitere Polizisten in Riesa, Meißen und Leipzig im Einsatz und ließen die Diebesbande hochgehen.

Von Gabi Liebegall

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