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Oschatz Nach Tobys Tod im Park Schweta fordern Tierschützer Hundeführerschein
Region Oschatz Nach Tobys Tod im Park Schweta fordern Tierschützer Hundeführerschein
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09:19 02.06.2017
Der Yorkshire-Terrier Toby fiel einer Bissattacke zum Opfer. Quelle: Foto: Privat
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Schweta/Oschatz

Der tragische Tod des kleinen Yorkshire Terriers Toby im Park Schweta schlägt Wellen: Die bundesweit aktive Tierrechtsorganisation PETA fordert aus diesem Anlass und wegen der drei Bissattacken im Vorjahr im O-Schatz-Park die Einführung eines sogenannten Hundeführerscheins in Sachsen. „Offenbar können viele Halter ihre Hunde nicht einschätzen. Somit ist die wahre Ursache für Beißattacken bei ihnen zu suchen – nicht beim Tier. Der Hund hätte angeleint sein müssen und gar nicht in die Nähe des Terriers gelangen dürfen“, so Dörte Röhl, Tierärztin und Fachreferentin bei PETA. „Jeder Hund, der falsch gehalten und behandelt wird, kann zu einer Gefahr für den Menschen werden – unabhängig davon, ob er einer Rasse angehört oder ein Mischling ist.“

Der Hundeführerschein sieht laut PETA vor, dass künftige Halter bereits vor Aufnahme eines Hundes einen Theoriekurs absolvieren, bei dem sie das notwendige Fachwissen über eine tiergerechte Haltung und Aspekte wie Kommunikation und Bedürfnisse von Hunden erwerben. Anschließend an den theoretischen Kurs folgt für Halter und Hund ein gemeinsames obligatorisches Praxisseminar in einer Hundeschule.

Der sieben Jahre alte Yorkshire Terrier Toby war Ende Mai von einem großen Hund, der ohne Leine im Park Schweta unterwegs war, angefallen und mit Bissen schwer verletzt worden. Die Bisswunden waren so heftig, dass der Oschatzer Tierarzt Dr. Bernd Richter den kleinen Hund nicht mehr retten konnte.

Von Frank Hörügel

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