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Nasses Vergnügen für Fahrer bei „Rund um Dahlen“

Sport Nasses Vergnügen für Fahrer bei „Rund um Dahlen“

Bei der 24. Auflage der Motorsportveranstaltung „Rund um Dahlen“ hat es in diesem Jahr eine Neuerung gegeben. Der Prolog fand erstmals im Heidestadion von Wacker Dahlen statt. Die Rundfahrt am Sonntag steckte für die Fahrer voller Herausforderungen.

Bei der Dahle-Durchfahrt wurden Fahrer und Maschinen nass.
 

Quelle: Janett Rohnstock

Dahlen.  Strahlender Sonnenschein begrüßte Fahrer und Zuschauer am Sonntag Früh auf dem Dahlener Marktplatz. Schon kurz vor acht Uhr drängten sich die Schaulustigen um den Start und aus allen Himmelsrichtungen strömten die Fahrer zu ihren Maschinen, die nach der technischen Abnahme und dem Prolog am Vorabend die Nacht auf dem Markt geparkt waren. Die noch recht tiefen Temperaturen der Nacht führten bei einigen Maschinen zu Startschwierigkeiten. So mancher Fahrer musste Starthilfe in Anspruch nehmen, um nicht den Anschluss zu verlieren. Die Startreihenfolge ergab sich aus den Ergebnissen des Prologs.

Im Gegensatz zu den Vorjahren, als die Abendveranstaltung auf dem Gelände der Firma HIT- Holz stattfand, war in diesem Jahr erstmalig der Parcours im Heidestadion von Wacker Dahlen aufgebaut. Für die Veranstalter bedeutete das zwar eine vollkommen neue Planung, doch die Gegebenheiten im Stadion kamen den Vereinsmitgliedern des MSC Dahlen durchaus entgegen. Da dort kein Betonboden den Untergrund bildet, war der Streckenbau um einiges weniger aufwendig als in den Vorjahren. Auch die Zuschauer zeigten sich überzeugt von der neuen Umsetzung des Prologs.

„Hier im Stadion gefällt mir der Prolog super. Vor allem, dass die Strecke direkt in den Hang gebaut ist, finde ich gelungen“, freute sich Matthias Kahl über die Abwechslung. Die Neugestaltung des Parcours verlieh der Veranstaltung mehr Enduro-Charakter und jeder hatte die Möglichkeit, einen guten Blick auf die Hindernisse zu werfen, ohne im Gedränge unter zu gehen. Nach seiner Fahrt stand Rene Decker auf dem 11. Platz mit einer Rundenzeit von 2,379 Minuten.

Die internationale Geländefahrt des ADAC ist allerdings nicht nur eine Sportveranstaltung, sondern Rennsport zum Anfassen für jung und alt. Die Kinder standen aufgeregt an der Einfahrt zur Strecke des Prologs und warteten auf ein Autogramm oder einen Handschlag der Fahrer, während die ältere Generation mit fachkundigem Blick die Maschinen musterte und spekulierte, wem die Strecke wohl am besten liegen würde. Wer sich im Parallelrennen durchgesetzt hatte, konnte sich am nächsten Tag über eine gute Platzierung im Starterfeld freuen.

Ab acht Uhr starteten dann am Sonntag im Minutentakt die Fahrer zu ihrer Rundreise um Dahlen. Mehrere Sonderprüfungen verlangten den Fahrern alles ab. Neben dem Burgberg stand auch das Gelände des SHC Meltewitz Offroad Teams zur Verfügung für einen Endurotest. Auch die beliebten Ziele für die Zuschauer wie die „Drei Eichen“- Schlammgrube und die Dahle-Durchfahrt kurz hinter Sörnewitz waren in diesem Jahr wieder mit in die Streckenführung eingegliedert. Zwar passte die Witterung, doch ohne die zahlreichen Helfer an den Schlammgruben wäre für viele Fahrer die Rundfahrt zu Ende gewesen. „Einer der Fahrer fiel vier Mal hintereinander vollkommen entkräftet immer wieder zurück in den Matsch. Ohne die Helfer, die ihn und das Motorrad wieder in Stellung brachten, wäre er raus gewesen“, sagte Stephanie Kreiß.

Kurz vor dem Startschuss stand auch Raik Streubel bereit für die Fahrt. Der 22-Jährige startete bereits zum vierten Mal mit seiner KTM. „Mir persönlich ist es gar nicht so wichtig, eine tolle Platzierung heraus zu fahren. Schon allein, die Strecke unfallfrei zu absolvieren ist für mich ein gutes Ziel“, so Streubel. Ganz so leicht nahm er die Teilnahme allerdings nicht, denn immerhin arbeitet er das ganze Jahr auf die Rennen in der Saison hin. Seine Startnummer 466 sollte ihm besonderes Glück bringen. „Ich habe extra die 66 gewählt, da es das Geburtsjahr von meinem Vater ist, der mich an der Strecke mit allen Kräften unterstützt“.

Um keinen der Fahrer zu verpassen, zog es auch die Dahlener Familie Mezei zeitig an den Start. Mit großen Augen verfolgte Maxi Mezei mit ihren anderthalb Jahren, wie die Motorräder auf dem Startblock Position bezogen. Dabei ließ sie die Fahrer nicht aus den Augen. „Sie fährt schon selbst mit einem eigenen, kleinen Motorrad mit Stützrädern“, freute sich ihre Mutter Katrin Mezei.

Um es den Zuschauern einfacher zu machen, die besten Stellen zum Verfolgen des Renngeschehens zu finden, bot der MSC in diesem Jahr erstmalig eine mit Google Maps gekoppelte Karte an, die alle Sonderprüfungen darstellte und auch die Navigation für auswärtige Besucher vereinfachte. So diente das Smartphone nicht nur dazu, spektakuläre Fotos zu schießen. Damit unterwegs keine Informationen verloren gingen, lieferte der Verein über seine Website auch die Entwicklungen im Fahrerfeld in Echtzeit.

Für die Fahrer der Deutschen Meisterschaft galt es, vier Runden zu absolvieren, für die Teilnehmer des Deutschen Enduro-Cups drei Runden. Damen, Senioren, Super-Senioren und die Fahrer des Klassik-Cups konnten über zweieinhalb Runden ihr Können unter Beweis stellen, wobei sie drei Mal die Prüfung auf dem Burgberg absolvieren mussten.

Von Janett Rohnstock

Dahlen 51.362229 12.995867
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