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Naturschutzbund würdigt verstorbenen Experten Heinz Berger aus Wiederoda

Naturschutz Naturschutzbund würdigt verstorbenen Experten Heinz Berger aus Wiederoda

Amphibien und Reptilien waren seine Leidenschaft: Im Herbst vergangenen Jahres verstarb Dr. Heinz Berger im Alter von 79 Jahren. Der Naturschutzbund (Nabu) gedenkt dem landesweit bekannten Experten am Sonnabend auf einer Fachtagung. Zahlreiche Veröffentlichungen zeugen heute vom Wirken des Fachmannes in der Collm-Region.

Dr. Heinz Berger erläutert Fotografen die Erkennungsmerkmale des Moorfrosches. Der Fachmann für Kröten, Lurche un Fische verstarb am 21. September 20176. Der Naturschutzbund Sachsen würdigt den Experten am Sonnabend in Leipzig.

Quelle: Ina Ebert

Region Oschatz/Leipzig. Der Nabu (Naturschutzbund) Sachsen erinnert am Sonnabend in Leipzig an den im September 2016 verstorbenen Tier- und Naturfreund Dr. Heinz Berger. Der landesweit bekannte Fachexperte und langjährige Vorsitzende des Landesfachausschusses Herpetologie wird zur Eröffnung der 19. Fachtagung des Landesfachausschusses Feldherpetologie und Ichthyofaunistik (Fische, Frösche, Schlangen) gewürdigt, teilt Vorsitzender Wolf-Rüdiger Grosse mit. „Das Herz der Herpetologie in Sachsen hat aufgehört zu schlagen. Mit seinem fundierten Wissen, seiner motivierenden Art und seiner langjährigen Erfahrung verstand es Heinz Berger, Freizeitforscher und Nachwuchs zu animieren, sich intensiver der Feldherpetologie zu widmen. Dabei hat er so manchen Schüler und Studenten bei Projekt- und Diplomarbeit unterstützt“, so Wolf-Rüdiger Grosse.

In die Organisation landesweiter Fachtagungen, Akquise von Referenten und in Beiträge für Fachpublikationen sei Bergers Herzblut geflossen. Mit zahlreichen Artikeln, in denen Beobachtungen und Erkenntnisse aus der ökologischen Freilandforschung veröffentlicht worden sind, hat er als Autor und Co-Autor einen wesentlichen Beitrag zur Erkundung der heimischen Fauna geleistet. „Hier war er aktiv, so lange es sein Kräfte zuließen. Nur ein Beispiel seiner ausdauernden Studien sind die Feststellungen zur Verbreitung des Springfrosches in ganz Sachsen“, führt Grosse an. Darüber hinaus gelangen dem Tierfotografen Heinz Berger Makroaufnahmen von Larven der heimischen Frosch- und Schwanzlurche. Auch in seiner Heimatgemeinde Wermsdorf engagierte er sich der studierte Landwirt für Amphibien, stand Bürgern mit Rat und Tat zur Seite. „Der Nabu Sachsen verliert mit Berger einen hervorragenden Fachmann und Kollegen und gleichermaßen bescheidenen wie kompetenten Mitstreiter für die Erhaltung der Natur“, resümiert Grosse.

Von Christian Kunze

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