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Oschatz Naundorfer Werkschule bereichert Ortsjubiläum und hat auch selbst einiges zu feiern
Region Oschatz Naundorfer Werkschule bereichert Ortsjubiläum und hat auch selbst einiges zu feiern
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22:01 25.02.2018
Die Mitglieder der Theater AG gaben zum Tag der offenen Tür bereits einen Vorgeschmack auf ihr Theaterstück, das sie für die Schulfestwoche vorbereiten. Foto: Bärbel Schumann   Quelle: Foto: Bärbel Schumann
Naundorf

Die Vorbereitung der 750-Jahr-Feier von Naundorf beschäftigt derzeit nicht nur die Einwohner des Ortes. Auch die Schüler und Mitarbeiter der Evangelischen Werkschule Naundorf haben sich überlegt, wie sie das Fest bereichern können. Zudem wird die Geschichte des Schulwesens im Ort ebenso von markanten Daten geprägt und so kann auch auf diesem Gebiet in diesem Jahr ein Jubiläum gefeiert werden.

Die erste Schulstube in Naundorf öffnete vor 440 Jahren

Im Jahr 1578 wurde in Naundorf die erste Schulstube gestiftet. Das war vor 440 Jahren. Sie lag an der Hauptstraße und hatte ein Klassenzimmer. Dort lernten Kinder der Gemeinden Naundorf und Leuben. Aufgrund steigender Schülerzahlen reichte ein Zimmer bald nicht mehr aus. 1798 entstand ein Erweiterungsbau. Nach Einführung der Schulpflicht 1835 war die Kapazität erneut erschöpft. 1848 vergrößerte man das alte Schulhaus. 1893 beschloss die Gemeindeverwaltung den Bau einer neuen Schule. Sie entstand an der Mügelner Straße und wurde am 5. März 1894 eingeweiht. Heute ist hier die Freie Evangelische Werkschule, eine anerkannte Oberschule, beheimatet.

„Wir haben also gleich zweifach Grund zu feiern und wollen das mit einer Festwoche tun“, erklärt Geschäftsführer Tobias Leißner. Die Vorbereitungen dafür laufen schon seit Wochen. So bereiten Levi, Markus, Marie, Michelle und die anderen Schüler der Theater AG beispielsweise gemeinsam mit Theaterpädagogin Jacueline Ziegler-Jentzsch ein Stück vor, das dann seine Premiere haben wird. Innerhalb der Woche soll auch eine kleine Ausstellung zur Schulgeschichte gezeigt werden. Eine gute Gelegenheit, sich dabei auch als Freie Oberschule präsentieren zu können.

Werkschule plant ein großes Schulfest

Aber auch an vergangene Zeiten soll erinnert werden. Zugleich sollen Einblicke in den Schulalltag gewährt, Freizeitangebote vorgestellt werden. Auch der sich gerade in Gründung befindliche Schulförderverein will sich dabei einbringen. „Außerdem wollen wir ein großes Schulfest veranstalten“, so der Geschäftsführer. Das wird gar nicht so leicht sein, wie es sich anhört, denn es soll ein generationsübergreifendes Fest werden. „Alle ehemaligen Naundorfer Schüler wollen wir dazu einladen. Dafür müssten sich alle bei uns melden, die kommen wollen.“ Aber auch einige Helfer werden dann dafür benötigt.

Wer hat noch Adressen von Absolventen der Werkschule?

Wer sich engagieren und einbringen möchte oder gar Adressen von Absolventen außerhalb der Oschatzer Region besitzt, sei bei der Vorbereitung gern gesehen. „Jeder ist willkommen. Einfach bei uns melden, damit unser Vorhaben auch gelingt“, so Leißner. Die derzeitigen Schüler haben jedenfalls schon jetzt viele Ideen entwickelt, damit die Schulfestwoche mit dem großen Jahrgangstreffen auch gelingt und freuen sich schon heute auf diese Tage.

Von Bärbel Schumann

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