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Oschatz Neue Ausstellung wirbt im E-Werk Oschatz für Toleranz
Region Oschatz Neue Ausstellung wirbt im E-Werk Oschatz für Toleranz
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16:21 07.02.2017
Gjulner Sejdi (rechts) im Gespräch mit Ausstellungsbesuchern. Quelle: Foto: Christian Kunze
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Oschatz

Wer nur nach dem Äußeren beurteilt, läuft Gefahr enttäuscht zu werden. Salz sieht aus wie Zucker, schmeckt aber ganz anders. Wer Menschen derart beurteilt, drückt ihnen einen Stempel auf, hängt ihnen ein Etikett an. Über die Gefahr der Vorverurteilung und Diskriminierung klärt die Ausstellung „Ich bin kein Etikett“ auf. Anhand konkreter menschlicher Schicksale wird auf Ausgrenzung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit aufmerksam gemacht. Initiiert und gestartet in Sachsen, ist die Wanderschau inzwischen schon bundesweit zu sehen gewesen. Nun macht sie Station im E-Werk Oschatz.

Sinti und Roma, umgangssprachlich auch als „Zigeuner“ bezeichnet, sind nur eine Gruppe, die sich Anfeindungen und Intoleranz ausgesetzt sieht. Anhand jener Bevölkerungsgruppe informiert die Stiftung Weiterdenken, eine Tochter der Heinrich-Böll-Stiftung mit Sitz in Dresden in besonderem Maße, als Referent konnte der Mazedonier Gjulner Sejdi gewonnen werden, der seit 25 Jahren in der Bundesrepublik lebt.

Stigmatisierung – aufgrund des Geschlechts, der Religion, Hautfarbe, Nationalität, sexueller Orientierung oder einer Behinderung findet jeweils anhand einer Person, die über ihre Erfahrungen spricht, ebenfalls Raum in der Ausstellung. Ergänzt werden die vorhandenen Schautafeln durch eine Medienstation, in der Videos zu den einzelnen Bereichen angeschaut werden können.

Die Ausstellung „Ich bin kein Etikett“ ist bis 17. Februar jeweils montags und mittwochs von 15 bis 18 Uhr sowie freitags von 19 bis 21 Uhr im Jugendcafè Wake up zu besuchen. Weitere Infos bei Fachkraft Anja Kohlbach.

Von Christian Kunze

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